19:39 23 August 2017
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    Russland protestiert gegen Festhalten seiner Diplomaten in Georgien

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Novosti). Weil eine russische Delegation auf dem Weg nach Südossetien von der georgischen Militärpolizei gestoppt worden war, hat Russland eine Protestnote an das georgische Außenministerium gerichtet.

    In der Note wird das Vorgehen der georgischen Behörden als Provokation bezeichnet, erfuhr RIA Novosti aus dem Außenministerium in Moskau.

    Am Freitagmorgen hatte die georgische Militärpolizei im Raum Gori (25 Kilometer von Zchinwali) ein Fahrzeug der russischen Botschaft unter dem Vorwand der Ausweiskontrolle gestoppt. In dem Auto befanden sich Juri Popow, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums und Kovorsitzender der Gemeinsamen Kontrollkommission, und der stellvertretende Befehlshaber der russischen Landstreitkräfte, Valeri Jewnewitsch.

    Nach der Ausweiskontrolle versuchten die georgischen Polizisten das Auto der Botschaft zu durchsuchen, was gegen die Wiener Konvention verstößt, verlautete aus der russischen Botschaft in Tiflis.

    Die georgische Seite begründete ihr Vorgehen damit, dass sie über die geplante Reise nicht informiert war. Das, obwohl das georgische Außenministerium über die geplante Reise mit einer entsprechenden Note benachrichtigt worden war.

    Nach jüngsten Informationen ist die russische Delegation gegenwärtig auf dem Rückweg nach Tiflis.

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