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    Russisches Außenministerium fordert sofortige Einstellung der Gewalt im Libanon

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    "Die Tragödie in Kana bestätigt die Notwendigkeit, den Kriegshandlungen, dem Blutvergießen und der Gewaltanwendung in Libanon sofort ein Ende zu setzen", heißt es in einer Erklärung von Michail Kamynin.

    MOSKAU, 31. Juli (RIA Novosti). Das russische Außenministerium fordert zur sofortigen Einstellung der Gewaltanwendung im Libanon auf.

    "Die Tragödie in Kana bestätigt die Notwendigkeit, den Kriegshandlungen, dem Blutvergießen und der Gewaltanwendung in Libanon sofort ein Ende zu setzen", heißt es in einer Erklärung von Michail Kamynin, amtlicher Sprecher des russischen Außenministeriums.

    Wie er betonte, suchen Russland und die weitaus meisten Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, gerade dieses Ziel zu erreichen.

    "Unannehmbar sind die Logik und Argumentation der Leute, die unter verschiedenen Vorwänden die Feuereinstellung hinauszögern, zumal die internationale Gemeinschaft in Bezug auf die Hauptparameter der Überwindung des libanesisch-israelischen Konfliktes zu einem Konsens kommt", sagte Kamynin.

    Er erinnerte daran, dass am 30. Juli eine dringende Sitzung des UN-Sicherheitsrates stattfand, in der die Situation im Libanon erörtert und eine offizielle Erklärung angenommen wurde.

    In dem Dokument kommen "die äußerste Erschütterung und der Schmerz" über den Beschuss eines Wohnhauses in der libanesischen Ortschaft Kana durch israelische Flugzeuge zum Ausdruck. Bei dem Beschuss kamen 60 friedliche Einwohner ums Leben.

    Des Weiteren sagte der amtliche Sprecher, dass Russland die Erklärung des UN-Sicherheitsrates aktiv unterstützt habe.

    "Wir haben wiederholt unseren Standpunkt geäußert, dass wir die Handlungen, durch welche die Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft gezogen wird, verurteilen und nicht akzeptieren können. ‚Fehler' dieser Art verletzen auf das Schwerste die elementaren Normen des humanitären Völkerrechts, darunter die Genfer Konvention über den Schutz der Kriegsopfer, einschließlich der Konvention über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten", erklärte Kamynin.

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