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    2007 erstmals Finanzmittel aus dem föderalen Zentrum für die russischen Kosaken

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    ROSTOW-AM-DON, 10. August (RIA Novosti). 2007 wird das russische Kosakentum erstmalig in der ganzen neuesten Geschichte aus dem föderalen Zentrum mit finanziert werden. Das sagte Generaloberst Gennadi Troschew, Held Russlands, Berater des russischen Präsidenten für Fragen des Kosakentums, am Donnerstag vor Journalisten.

    Gegenwärtig sei der Entwurf eines Beschlusses der russischen Regierung "Über das Konzept der Staatspolitik der Russischen Föderation gegenüber dem Kosakentum für 2006 - 2010" vorbereitet worden, betonte Troschew.

    "Dieses Dokument entschlüsselt eigentlich die Artikel des Gesetzes ,Über das Kosakentum'. Es wurde von allen Instanzen vereinbart, es gab da Änderungen und Korrekturen, und heute wird es dem Ministerpräsidenten vorgelegt", sagte Troschew.

    Besonders unterstrich der Berater des Präsidenten das "Zielprogramm der Organisation und Entwicklung des Dienstes des russischen Kosakentums am Staat 2007", das seinen Worten nach für die Kosaken ein seit langem erwartetes Dokument ist.

    "Ein solches Zielprogramm ist erstmalig ausgearbeitet worden, und erstmalig wird das Kosakentum auch aus zentralen Einrichtungen finanziert werden. Die Beträge sind nicht sehr hoch, aber das ist ja der erste Schritt", erläuterte Troschew.

    Hierbei hob er hervor, dass die im Programm vorgesehenen Mittel keineswegs für Gehälter und sonstige Ausgaben verwendet werden sollen, sondern vielmehr für den Aufbau und Unterhalt von Kadettenkorps. "Heute lernen darin Waisen und Kinder aus armen kinderreichen Familien oder aus Familien mit ungeordneten Verhältnissen. Aber ein Kosak muss selbst verdienen können", sagte der Berater des Präsidenten.

    Troschew fügte dem hinzu, dass ein Teil der föderalen Mittel für die Unterstützung und Förderung der Kosakenkunst sowie die Hilfe für schöpferische Kosakenensembles verwendet werden solle.

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