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    Moskauer Oberbürgermeister: WTO-Beitritt unerwünscht

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    MOSKAU, 15. August (RIA Novosti). Je länger Russland außerhalb der WTO bleibt, desto besser ist das für den realen Wirtschaftssektor des Landes, äußerte der Oberbürgermeister von Moskau, Juri Luschkow.

    "Ich habe die Situation hinsichtlich der positiven Momente und auch der Komplikation analysiert, die mit dem WTO-Beitritt Russlands verbunden sind. Je länger wir dieser Organisation nicht beitreten, desto besser ist es für den Produktionssektor unserer Wirtschaft", hat Luschkow am Dienstag in einer Sitzung der Stadtregierung von Moskau erklärt.

    Wie er sagte, ist Russland im Stande, vieles selbstständig zu produzieren und nur Fehlendes im Ausland zu erwerben. "Erst darauf wird unser WTO-Beitritt sanft verlaufen. Wenn wir aber heute beitreten, wird das im Regime einer Schocktherapie geschehen", hob der Moskauer OB hervor.

    Luschkow erinnerte daran, dass Russland viele der in der WTO geltenden Bedingungen bereits erfüllt hat. "Wir müssen die Industrieproduktion und die Landwirtschaft, die die Agrar-Industrie-Komplexe mitformen, in Ordnung bringen", sagte er.

    Seinen Worten zufolge besitzt Russland gegenwärtig 11 Prozent aller Saatflächen der Welt. Er fügte hinzu: "Das ist ein Vorteil unseres Landes, den wir außerordentlich wenig nutzen. Vor allem gilt es deshalb, solche großen Vorzüge zu realisieren".

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