06:27 25 September 2017
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    Russland hält Sanktionen gegen Iran für unzweckmäßig

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    Russland hält es für "verfrüht und unzweckmäßig", von Sanktionen gegen den Iran zu reden. So kommentierte der russische Vizepremier und Verteidigungsminister, Sergej Iwanow, am Freitag in der Fernost-Stadt Magadan die Antwort Teherans auf das Sechser-Angebot zur Lösung des iranischen Atomproblems.

    MAGADAN, 25. August (RIA Novosti). Russland hält es für "verfrüht und unzweckmäßig", von Sanktionen gegen den Iran zu reden.

    So kommentierte der russische Vizepremier und Verteidigungsminister, Sergej Iwanow, am Freitag in der Fernost-Stadt Magadan die Antwort Teherans auf das Sechser-Angebot zur Lösung des iranischen Atomproblems.

    "Wir setzten uns unbeirrt für eine politisch-diplomatische Beilegung des Streits bei strikter Einhaltung des Non-Proliferation-Regimes ein", betonte er.

    Auf die Lage im Nahen Osten eingehend, teilte Iwanow mit, Russland habe noch keine endgültige Entscheidung über die Entsendung seiner Friedenstruppen in den Libanon getroffen. "Die Lage im Südlibanon ist alles andere als stabil. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung. Unter den gegenwärtigen Bedingungen halten wir es für verfrüht, eine Entscheidung zu fällen", sagte Iwanow. Ihm zufolge sind der Status und das Mandat der Friedenstruppen unklar. Hierbei räumte der Vizepremier ein, dass russische Fachleute am Wiederaufbau der libanesischen Infrastruktur mitwirken könnten.

    Iwanow ist im Fernen Osten eingetroffen, um regionale Rüstungsbetriebe und insbesondere Schiffbauunternehmen sowie Truppenteile und Wehrkommandos zu inspizieren. Nach seinen Worten werde man versuchen, eine Reihe der fernöstlichen Werften zu einer Holding zu vereinigen.

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