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    Dreiseitige Verhandlungen Wladimir Putins in Athen

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    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Wladimir Putin wird sich am Montag zu einem Arbeitsbesuch in Griechenland aufhalten, wo er in der Hauptstadt Athen Verhandlungen mit dem Premierminister Griechenlands und dem bulgarischen Präsidenten führen wird. Anschließend wird sich der russische Staatschef nach Afrika begeben.

    Wie der Berater des russischen Präsidenten, Sergej Prichodko, den Journalisten mitteilte, wird Putin in Athen neben der Teilnahme an einem dreiseitigen russisch-griechisch-bulgarischen Treffen auf höchster Ebene, noch mit dem Präsidenten Bulgariens, Georgi Parvanov, dem Präsidenten Griechenlands, Karolos Papoulias, und dem griechischen Premierminister, Konstantinos Karamanlis, gesonderte Gespräche führen.

    Im Rahmen der darauf folgenden Afrika-Reise wird Putin am 5./6. September die Republik Südafrika (RSA) und am 7. September Marokko besuchen.

    In Kapstadt sind ein Gespräch der Präsidenten beider Länder, Verhandlungen von Delegationen in erweiterter Zusammensetzung sowie Treffen mit dem Vizepräsidenten der RSA, dem Vorsitzenden der Nationalversammlung der RSA, dem Vorstandsvorsitzenden von De Beers - des weltgrößten Unternehmens für Diamantengewinnung - und Vertretern der Geschäftskreise der beiden Länder geplant.

    Voraussichtlich wird der russische Präsident einige Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen.

    Die offiziellen Beziehungen zwischen Russland und der Republik Südafrika wurden erstmals 1898 hergestellt und bestanden bis zum Jahr 1902, als das Land seine Unabhängigkeit verlor.

    Von 1942 bis 1956 wurden die Beziehungen zwischen der UdSSR und der Südafrikanischen Union (damals ein Dominion Großbritanniens) auf der Konsularebene aufrechterhalten, die von der südafrikansichen Seite abgebrochen wurden. Sie wurden am 9. November 1991 nach der Akkreditierung der russischen Interessensektion bei der Botschaft Österreichs in Pretoria wieder aufgenommen. Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der RSA wurden am 28. Februar 1992 hergestellt.

    Aus der RSA reist Wladimir Putin zu einem offiziellen Besuch nach Casablanca, um sich zu Verhandlungen mit dem König Marokkos, Mohammed VI, zu treffen.

    Die russisch-marokkanischen Beziehungen haben eine langjährige Geschichte. Sie wurden 1777 eingeleitet. Ihr Initiator war der Sultan von Marokko, Mohammed III. bin Abdallah, der der russischen Kaiserin, Katharina II., vorgeschlagen hatte, Kontakte herzustellen und den Handelsaustausch zwischen den zwei Reichen zu organisieren.

    Die diplomatischen Beziehungen zwischen der UdSSR und Marokko wurden am 1. September 1958 hergestellt. Am 30. Dezember 1991 erklärte das marokkanische Außenministerium die Anerkennung der Russischen Föderation durch das Königreich.

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