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    Griechenland, Bulgarien und Russland beraten zu Wirtschaftsbeziehungen

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    Russlands Präsident bespricht am Montag bei seinen Treffen mit der Führung Griechenlands und Bulgariens in der griechischen Hauptstadt Athen die Perspektiven der Wirtschaftsbeziehungen.

    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Russlands Präsident bespricht am Montag bei seinen Treffen mit der Führung Griechenlands und Bulgariens in der griechischen Hauptstadt Athen die Perspektiven der Wirtschaftsbeziehungen.

    Wie Sergej Prichodko, Berater des russischen Präsidenten, vor der Presse erklärte, wird Wladimir Putin am Montag bilaterale Treffen mit dem Präsidenten Bulgariens, Georgi Parvanov, dem Präsidenten Griechenlands, Karolos Papoulias, und dem griechischen Premierminister, Konstantinos Karamanlis, abhalten.

    "Die Hauptaufmerksamkeit wird den Perspektiven des Ausbaus der Wirtschaftsbeziehungen und der weiteren Entwicklung der Energiezusammenarbeit gewidmet", sagte der Kreml-Sprecher.

    Unter anderem werden die Entwicklung des Gastransportnetzes in Griechenland und die Teilnahme russischer Unternehmen an einer Ausschreibung für den Bau des neuen Kernkraftwerks Belene in Bulgarien besprochen.

    Außerdem sollen Fragen der militärtechnischen Zusammenarbeit Russlands mit Griechenland und Bulgarien angesprochen werden.

    "Unter internationalen Problemen, die von gegenseitigem Interesse sind, werden das Balkan-Problem, aktuelle Fragen der Nahostregelung und das Zusammenwirken zwischen unseren Ländern in internationalen Organisationen, darunter in der Organisation für Schwarzmeerkooperation, besprochen", betonte er.

    Russland hat bis zum 31. Oktober dieses Jahres den Vorsitz in der Organisation.

    Wie der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, zuvor erklärte, geht man in Moskau davon aus, dass die Rolle der Schwarzmeerregion in der Weltpolitik und der globalen Wirtschaft konsequent zunimmt.

    "Wir berücksichtigen, dass Länder der Region, die dieser Organisation angehören, eine unterschiedliche Wirtschaftspolitik betreiben und Mitglieder verschiedener internationaler Integrationsgruppierungen sind. Ungeachtet dessen erhält sich in der Schwarzmeerregion die Möglichkeit, günstige Bedingungen für die Steigerung der regionalen Wirtschaftskooperation in verschiedenen Richtungen zu schaffen. Der Erfolg einer solchen Arbeit hängt von gemeinsamen Bemühungen der Länder der Organisation für Schwarzmeerkooperation ab", sagte der Diplomat.

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