SNA Radio
    Politik

    Wirtschaftslage der GUS in Georgien und Aserbaidschan am schwersten - Experten

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 10
    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Die schwerste Wirtschaftssituation von allen GUS-Mitgliedern ist in Georgien und Aserbaidschan zu beobachten.

    Das äußerte Jewgeni Jassin, wissenschaftlicher Leiter der Moskauer Hochschule für Ökonomie, bei einem Runden Tisch unter dem Motto "Modernisierung des postsowjetischen Raums" in der RIA Novosti.

    Wie Jassin erläuterte, "sehen sich diese Länder dem Umstand gegenüber, dass sie keine konkurrenzfähigen Wirtschaftszweige haben; eine Ausnahme bildet nur die Landwirtschaft".

    In Bezug auf die anderen Länder des postsowjetischen Raums betonte er, dass zum Beispiel die Ukraine von ihrem Hüttenwesen und dem billigen russischen Gas lebe und es sich dadurch leisten könne, die niedrigen Preise für die Erzeugnisse ihrer Schwerindustrie beizubehalten.

    "Ich denke, diese Sitation wird in der Ukraine nicht mehr lange dauern, da normale Marktpreise besser als künstliche Preise sind", sagte Jassin.

    Russland helfe seinen GUS-Partnern, setzte er fort. "Dazu braucht man niemanden (an Russland) anzuschließen. Das Eindringen russischen Kapitals, die Verfestigung jener Beziehungen, die es einmal gab, ist schon im Gange, und in dieser Hinsicht sind wir aneinander interessiert", betonte Jassin.

    Die GUS-Mitglieder "werden sich nicht immer zu Russland hingezogen fühlen... Wir, großen Wirtschaftspartner, werden auch weiterhin bleiben. Aber eine Hingezogenheit zu anderen Wirtschaftszentren wird es auch geben", meint Jewgeni Jassin.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren