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    EILMELDUNG - Russland bezichtigt Georgien als Provokateur

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    Russland bezeichnet das Verhalten der georgischen Behörden nach dem Hubschrauberbeschuss als provokatorisch.

    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Russland bezeichnet das Verhalten der georgischen Behörden nach dem Hubschrauberbeschuss als provokatorisch.

    So hieß es in einem Kommentar von Michail Kamynin, offizieller Sprecher des russischen Außenministeriums.

    Ein Helikopter des Typs Mi-8 war am 03. September vom südossetischen Militär nahe der Siedlung Satschchere beschossen worden. An Bord waren der georgische Verteidigungsminister Irakli Okruaschwili und der stellvertretende Generalstabschef Sasa Gogawa.

    Wie Okruaschwili gegenüber Journalisten in Tiflis sagte, wurde keiner von den Insassen verletzt.

    Der südossetische Verteidigungsminister Anatoli Barankewitsch erklärte seinerseits, der Hubschrauber habe als erster das Feuer eröffnet, die südossetische Luftabwehr habe das Feuer erwidert.

    Das georgische Verteidigungsministerium erkennt den Luftraum Südossetiens nicht an. Verteidigungsminister Irakli Okruaschwili bezeichnet die Streitkräfte der abtrünnigen Republik als "ossetische bewaffnete Banditenformationen".

    "Dieses Verhalten zeugt davon, dass Tiflis die friedliche Regelung des georgisch-ossetischen Konflikts torpedieren will und alternative Lösungen vorbereitet", äußerte der Sprecher des Außenministeriums.

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