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    Die UdSSR war nicht schlimmer als die heutige EU

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    Wladimir Schirinowski, Vizevorsitzender der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) und Chef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR), behauptet, dass die UdSSR durch nichts schlimmer als die heutige Europäische Union gewesen ist.

    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Wladimir Schirinowski, Vizevorsitzender der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) und Chef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR), behauptet, dass die UdSSR durch nichts schlimmer als die heutige Europäische Union gewesen ist.

    Der LDPR-Chef ist der Auffassung, dass die Nachfolgerepubliken der Sowjetunion Russland als nationale föderale Bezirke beitreten müssen.

    "Ich lehne die Meinung ab, dass die UdSSR verdammt war. Dieser Staat war durch nichts schlimmer als die heutige Europäische Union. Dort gab es eine einheitliche Sprache. Die Europäische Union wird nie eine einheitliche Sprache erreichen", sagte er am Montag während eines Rundtischgesprächs bei RIA Novosti.

    "Es gab eine einheitliche Währung. Der Euro wird sich nicht lange halten. Denn das Lebensniveau verschlechterte sich in vielen Ländern, die zum Euro übergegangen sind. Die UdSSR hatte einheitliche Streitkräfte, und die NATO kann keine einzige Aufgabe erfüllen. Nie wird es eine solche wirkliche Bruderunion geben", sagte der LDPR-Vorsitzende.

    Ihm zufolge bestehen heute, wo es keine zementierende KPdSU mehr gibt, innerhalb jeder Republik Tendenzen zu einer weiteren Aufteilung. Als Beispiel nannte er Berg-Karabach, Abchasien, Ossetien und Transnistrien.

    Schirinowski erklärte, dass sich die Staaten, die früher der Sowjetunion angehört hatten, erneut unter der Schirmherrschaft Russlands auf der Grundlage einer gemeinsamen Sprache und einer gemeinsamen Währung vereinigen müssen.

    "Ich bin der Meinung, dass der Beitritt zur Russischen Föderation die beste Form ist. Die kleinen Territorien rechnen gerade darauf. Das sind Transnistrien, Abchasien, Südossetien und Berg-Karabach", sagte er.

    Dabei müsse man sich auf der Grundlage der gemeinsamen Kultur und Wirtschaft vereinigen, betonte Schirinowski.

    Laut ihm unterhält heute Russland die GUS wirtschaftlich. "Die Wirtschaft all dieser Länder wird zusammenbrechen, sobald Russland mit ihnen zu Weltmarktpreisen übergeht", erklärte der LDPR-Chef.

    "Ich sage meine Variante: der Russischen Föderation als nationale föderale Bezirke beitreten", resümierte er.

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