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    Russland bedauert Irans ablehnende Haltung gegen Vorschläge der Sechsergruppe

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    Iran tritt dem Club der Atommächte bei (278)
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    "Wir sind sehr betrübt darüber, dass Iran jetzt das Paket von Vorschlägen der Länder der Sechsergruppe nicht angenommen hat", sagte Kirijenko bei einer Diskussion im Rahmen des Waldai-Klubs.

    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Der Chef der russischen Atomenergiebehörde (Rosatom), Sergej Kirijenko, hat am Montag sein Bedauern darüber geäußert, dass Iran jetzt die Vorschläge der Vermittler-Sechsergruppe nicht akzeptiert hat.

    "Wir sind sehr betrübt darüber, dass Iran jetzt das Paket von Vorschlägen der Länder der Sechsergruppe nicht angenommen hat", sagte Kirijenko bei einer Diskussion im Rahmen des Waldai-Klubs.

    Die Frage, ob Russland das Recht der anderen Länder, darunter auch Irans, auf die Entwicklung der friedlichen Atomenergetik unterstütze, bejahte Kirijenko.

    Er bemerkte zugleich: "Russland wird unter keinen Umständen das Recht eines jeden Landes, auch Irans, auf den Erhalt von Technologien zur Schaffung von Massenvernichtungswaffen unterstützen."

    Der Rosatom-Chef betonte, Russland sei mit den Ländern der Sechsergruppe in Bezug auf den Vorschlag eines Moratoriums für die Urananreicherung in Iran solidarisch - "unter Garantie der Lieferung von entsprechendem Material".

    "Wir hatten sehr damit gerechnet, dass das Vorschlagspaket der Länder der Sechsergruppe durch Iran akzeptiert wird", sagte Kirijenko. Er betonte, der von den Ländern der Sechsergruppe angebotene Plan und die Vorschläge Russlands zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens seien "durchaus realistisch".

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