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    Präsidenten Russlands und der RSA behandeln in Kapstadt Wirtschaftsbeziehungen

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    Die Präsidenten Russlands und der Republik Südafrika (RSA) werden am Dienstag in Kapstadt die Wirtschaftsbeziehungen besprechen und einen Vertrag über Partnerschaft und Freundschaft unterzeichnen.

    KAPSTADT, 05. September (RIA Novosti). Die Präsidenten Russlands und der Republik Südafrika (RSA) werden am Dienstag in Kapstadt die Wirtschaftsbeziehungen besprechen und einen Vertrag über Partnerschaft und Freundschaft unterzeichnen.

    Wie Sergej Prichodko, Berater des russischen Präsidenten, im Vorfeld des Besuches Journalisten mitteilte, werden Wladimir Putin und Thabo Mbeki Meinungen zu aktuellen Fragen der bilateralen Beziehungen austauschen. Es wird um die Steigerung der Effektivität der Arbeit der bestehenden Regierungsmechanismen, die Festigung der vertragsrechtlichen Basis sowie den Ausbau des wissenschaftlich-technischen und humanitären Zusammenwirkens gehen.

    "Es stehen die substantiellen Verhandlungen über den gesamten Komplex bilateraler handelswirtschaftlicher Beziehungen bevor, um sie auf ein qualitativ höheres Niveau zu bringen", sagte der Kreml-Sprecher.

    Ihm zufolge werden die Möglichkeiten der Umsetzung von aussichtsreichen Projekten in solchen Richtungen wie Energetik, Erdöl- und Erdgasbranche, kosmische Technologien und Investitionstätigkeit erörtert.

    Wie im Kreml betont wird, hat man in der RSA eine wohlwollende Einstellung zu Plänen russischer Unternehmen für die Teilnahme an extraktiven Branchen des Landes.

    In Moskau ist man der Auffassung, dass der Warenaustausch zwischen den beiden Ländern nicht ausreichend hoch ist. 2005 betrug er nur 171 Millionen US-Dollar. Der Hauptposten des südafrikanischen Exports nach Russland sind Zitrusfrüchte (49 Prozent) und des russischen Exports an die RSA chemische Erzeugnisse, Metalle und Metallprodukte.

    Prichodko zufolge wird die vorrangige Aufmerksamkeit der weiteren Vertiefung des Zusammenwirkens Russlands und der RSA in internationalen Organisationen und im Format der "Acht" gewidmet, an deren Tätigkeit die RSA in den letzten Jahren herangeführt wird.

    Laut dem Kreml-Sprecher plant der russische Präsident, weiter aktiv an abgestimmten Schritten der Weltgemeinschaft zur komplexen Hilfe in Afrika für die Lösung akuter Probleme teilzunehmen.

    Putin und Mbeki werden auch die Problematik der Beilegung von Konflikten auf dem Kontinent und die Situation an neuralgischen Punkten der Welt beraten.

    Prichodko schloss auch Verhandlungen zwischen den beiden Ländern zur militärtechnischen Zusammenarbeit nicht aus.

    Im Ergebnis der Treffen in Kapstadt soll ein ganzes Paket von Dokumenten unterzeichnet werden.

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