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    Herrenloses Geschütz im Raum des georgisch-ossetischen Konfliktes gefunden

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    TIFLIS, 05. September (RIA Novosti). Eine internationale Beobachtergruppe hat im Raum des georgisch-ossetischen Konfliktes ein illegales Geschütz gefunden.

    Der Gruppe gehören georgische, russische und ossetische Beobachter sowie Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an.

    Wie das georgische Verteidigungsministerium berichtet, handelt es sich um eine 122-mm-Kanone des Typs D-30, die an einem Traktor des Typs Belarus angebracht ist. Die Kanone wurde in Richtung der Siedlung Issakau transportiert.

    Dem georgischen Militär zufolge gehört die Kanone dem Kommando der russischen Friedenstruppen. Die Forderung der Beobachter, den Transport zu stoppen, wurde vom Kommando der russischen Friedenstruppen missachtet, behauptete das georgische Verteidigungsministerium.

    Der Befehlshaber der Gemischten Friedenskräfte Marat Kulachmetow bestätigte die Entdeckung des Geschützes, wies jedoch die Vorwürfe der georgischen Seite als unbegründet zurück. Er habe sofort eine Gruppe in die Region geschickt, um die Kanone sicherzustellen, sagte Kulachmetow. Doch als diese vor Ort eintraf, fehlte von dem Geschütz jede Spur. Kulachmetow zufolge gehörte das Geschütz der südossetischen Seite.

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