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    Vertrag über Freundschaft und Partnerschaft zwischen Russland und Südafrika unterzeichnet

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    Präsident Wladimir Putin besucht die Republik Südafrika (13)
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    Der russische Präsident Wladimir Putin und der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki haben einen Vertrag über Freundschaft und Partnerschaft unterzeichnet.

    KAPSTADT, 05. September (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin und der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki haben einen Vertrag über Freundschaft und Partnerschaft unterzeichnet.

    Im Ergebnis ihrer Verhandlungen wurden in Kapstadt weitere drei Verträge unterzeichnet.

    Der Chef der russischen Weltraumagentur Roskosmos, Anatoli Perminow, und der südafrikanische Minister für Wissenschaft und Technologie, Mosibudi Mangena, haben ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der friedlichen Erforschung und Nutzung des Weltraums unterzeichnet.

    Vertreter der Ministerien für Gesundheitswesen haben ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und in der medizinischen Wissenschaft unterzeichnet.

    Der russische Justizminister Wladimir Ustinow und der südafrikanische Verteidigungsminister Mossiwa Lekota setzten ihre Unterschriften unter ein Regierungsabkommen über gegenseitigen Schutz der Urheberrechte auf geistiges Eigentum, das bei der Zusammenarbeit in der Militärindustrie geschaffen und genutzt wird.

    Russland und Südafrika wollen einen regelmäßigen Dialog auf Regierungsebene unterhalten und regelmäßige Konsultationen auf verschiedenen Ebenen durchführen.

    Russland und Südafrika wollen sich auch für die Vernichtung der Landminen einsetzen und mit ihrer Zusammenarbeit die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf Afrikas Probleme lenken. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei der Minderung der Schuldenlast und der Schaffung von Bedingungen für eine stete Entwicklung des Kontinents gelten.

    In dem Vertrag haben die Länder ihre Verpflichtungen zu wichtigen multilateralen Abkommen über die Abrüstung und Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen bestätigt. Sie erklärten sich bereit, zur Stärkung des Potentials der UNO-Friedenstruppen zusammenzuwirken.

    "Die Seiten werden die Bemühungen zur Zusammenarbeit mit den führenden regionalen Organisationen einschließlich der GUS und der Gemeinschaft für die Entwicklung des Südens Afrikas unterstützen", heißt es im Dokument.

    Russland und Südafrika haben auch vor, günstige Bedingungen für die langfristige Entwicklung der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel zu schaffen.

    Unter anderem wollen die beiden Länder die Zusammenarbeit im Bereich des internationalen See- und Luftverkehrs, der Rüstungsindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Energieerzeugung, der Fischerei, des Gesundheitswesens, der Kultur, der Bildung und der Kunst, des Tourismus und des Sports, der Informationen sowie bei Fragen des Konsular-, Sozial- und Arbeitswesens fördern.

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