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    Präsidentenberater: Russland will keine iranische Atombombe fördern

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    Russland ist zweifellos nicht gewillt, den Bau von Atomwaffen durch den Iran zu fördern.

    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Russland ist zweifellos nicht gewillt, den Bau von Atomwaffen durch den Iran zu fördern.

    Das erklärte Präsidentenberater Igor Schuwalow, Vertreter von Wladimir Putin für Kontakte zur G8, am Dienstag in Moskau. Das würde Russland teuer zu stehen kommen, vielleicht auch in stärkerem Maße als anderen Ländern. "Ich kann nur rätseln. Ich weiß nicht, ob sie (die Iraner) das wollen oder nicht. Für Russland würde es äußerst schlecht sein, wenn der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelänge", fuhr Schuwalow fort.

    Russland gehe davon aus, dass das Nonproliferation-Regime strikt eingehalten werden müsse. Der Präsidentenberater erinnerte an die Initiative Russlands, internationale Atomzentren einzurichten, die die Entwicklung der Atomindustrie zu friedlichen Zwecken wie auch den Zugang zu Atomtechnologien gewährleisten würden. "In diesem Falle würde auch das Nonproliferation-Regime eingehalten", sagte Schuwalow.

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