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    Russlands Außenminister beginnt seine Nahost-Reise

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    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow begibt sich am 07. - 08. September zu einem Arbeitsbesuch nach Nahost, um die Regierungen Libanons, Syriens, Israels und der palästinensischen Territorien zu konsultieren.

    "Die bevorstehenden Verhandlungen mit der Führung dieser Länder und der Palästinensischen nationalen Administration müssen die unverminderte Aufmerksamkeit Russlands für diese strategisch wichtige Region zwecks einer allumfassenden, dauerhaften und gerechten friedlichen Regelung im Nahen Osten bestätigen", sagte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, in einem RIA-Novosti-Interview.

    Ihm zufolge ist die Situation um den Libanon im Zusammenhang mit dem Beginn der Realisierung der Resolution Nr. 1701 des UNO-Sicherheitsrates eines der Hauptthemen bei Lawrows Treffen in der Region.

    "Russland erwirkte tatkräftig die Verabschiedung dieser Resolution und hat die Absicht, genauso aktiv zu ihrer Umsetzung durch alle Seiten beizutragen", betonte Kamynin.

    Besondere Aufmerksamkeit werde der Friedensoperation im Südlibanon, der dortigen Stationierung der libanesischen Armee und eines verstärkten Kontingents der UNO-Interimskräfte im Libanon gewidmet.

    Auf der Tagesordnung steht auch der Abzug der israelischen Truppen hinter die "blaue Linie".

    "Ein gesondertes Thema der bevorstehenden regionalen Kontakte ist die internationale finanzielle Hilfe für den Libanon und die Palästinensische nationale Administration", sagte Kamynin.

    Laut dem Diplomaten wird auch ein substantielles Gespräch über die heutige Situation der palästinensisch-israelischen Regelung stattfinden sowie zu den Perspektiven der Wiederaufnahme von Verhandlungen zwischen Israel und Palästina.

    In Moskau hält man es für angebracht und nützlich, mit den regionalen Partnern Meinungen über eine Initiative arabischer Länder auszutauschen, um der arabisch-israelischen Regelung einen neuen Impuls zu verleihen und dieses Thema dem UNO-Sicherheitsrat auf der Ebene der Außenminister zur Prüfung vorzulegen, betonte der Amtsprecher des russischen Außenministeriums.

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