23:52 20 Oktober 2018
SNA Radio
    Politik

    Berlin: Treffen der stellvertretenden Außenminister der "Sechs" zu Iran

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Der Stellvertreter des russischen Außenministers, Sergej Kisljak, wird am Donnerstag in Berlin an einem Treffen der stellvertretenden Außenminister der "Sechs" zu Iran teilnehmen.

    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Der Stellvertreter des russischen Außenministers, Sergej Kisljak, wird am Donnerstag in Berlin an einem Treffen der stellvertretenden Außenminister der "Sechs" zu Iran teilnehmen.

    Das teilte ein Mitarbeiter des Departements Information und Presse des russischen Außenministeriums, der RIA Novosti mit.

    "Bei dem Treffen wird die Situation um das iranische Nuklearprogramm besprochen", sagte er.

    Die Diplomaten von Russland, Großbritannien, Deutschland, China, den USA und Frankreich führen Konsultationen über Wege zur Einstellung des iranischen Programms zur Urananreicherung, was die Entwicklung von Kernwaffen ermöglichen würde. Teheran besteht auf dem Recht, einen vollen Nuklearzyklus zu haben, inklusive der Urananreicherung, ungeachtet der Androhung von Sanktionen. Der UNO-Forderung, das Programm bis zum 31. August einzustellen, hat Iran nicht Folge geleistet.

    Im Namen der sechs Länder führt Javier Solana, Hoher EU-Vertreter für die Außen- und die Sicherheitspolitik, die Verhandlungen mit Iran.

    Indessen wurden die für den Mittwoch vorgesehenen Verhandlungen zwischen der EU und Iran in Wien um einige Tage verlegt.

    Die Beobachter schließen nicht aus, dass Iran erst den Abschluss des Treffens der Politdirektoren in Berlin abwarten will, um sich zu positionien, wenn die Rede auf Sanktionen kommen sollte.

    Zugleich erwarten einige Experten keine Lösung des Problems durch Sanktionen.

    Wie die iranische Presse mitteilte, hatte der stellvertretende Außenminister des Landes, Said Dchalili, am vergangenen Montag vor Sanktionen gewarnt, die in jeglicher Form negative Folgen auf der internationalen Ebene, insbesondere auf dem Energieträgermarkt, haben würden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren