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    Rosatom-Chef zur Gründung eines Internationalen Zentrums für Urananreicherung in Russland

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    LONDON, 07. September (RIA Novosti). Der Chef der Russischen föderalen Atomenergieagentur (Rosatom), Sergej Kirijenko, beabsichtigt in einer Woche mit Mohammed el Baradei, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), die Gründung eines Internationalen Zentrums für Urananreicherung auf dem russischen Territorium zu besprechen.

    Das erklärte der Rosatom-Chef am Donnerstag vor der Presse.

    "In einem solchen Unternehmen (dem Internationalen Zentrum) muss ein ungehinderter Zugang ausländischer Spezialisten, aber ohne Zugang zu den Technologien für die Anreicherung, gesichert werden. Ein solches Unternehmen muss unter der IAEO-Kontrolle stehen. Dafür braucht Russland die Lösung der organisatorischen und rechtlichen Fragen. Ich plane, diese Fragen mit dem IAEO-Chef in einer Woche in Wien zu behandeln", sagte Kirijenko.

    Er erinnerte daran, dass die Gründung des Internationalen Zentrums entsprechend den früher bekannt gegebenen Plänen gegen Ende des laufenden Jahres abgeschlossen werden sollte.

    "Wir sind der Auffassung, dass wir gegen Ende dieses Jahres einen Platz für das Funktionieren des Zentrums auswählen und alle rechtlichen und organisatorischen Fragen lösen werden", sagte der Rosatom-Chef.

    Er bezeichnete das Territorium, auf dem dieses Internationale Zentrum gebaut werden soll, nicht näher, sondern teilte nur mit, dass dieses Territorium schon ausgewählt sei.

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