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    Bericht des US-Kongresses: US-Truppen stehen in 120 Ländern

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    WASHINGTON, 07. September (RIA Novosti). Am Dienstag hat eine Gruppe von Senatoren und Kongressmitgliedern von der Demokratischen Partei mit Senator Harry Reid, der an der Spitze der Senatsminderheit steht, dem US-Kongress einen Bericht vorgelegt.

    Darin heißt es, dass sich amerikanische bewaffnete Kräfte heute bereits in 120 Ländern der Welt befinden und dass ihre Belastung "den Krisenpunkt erreicht hat".

    "Die Fakten lügen nicht: Unter der Administration von Bush und mit diesem Republikaner-Kongress ist Amerika weniger geschützt, mit einer größeren Zahl von Gefahren konfrontiert und auf die gefährliche Welt, in der wir leben, nicht vorbereitet", erklärte Senator Reid bei der Präsentation des Berichtes. Darin sind Angaben gesammelt, die auf Fiaskos in der Außenpolitik der Bush-Administration hinweisen, und wird der Schluss gezogen, dass die USA im Krieg gegen den internationalen Terrorismus den Kürzeren ziehen.

    Ferner ist im Bericht von den Fehlern des Weißen Hauses in Bezug auf Irak, Iran, Nordkorea und andere Länder die Rede und werden insbesondere Angaben einer Befragung unter den führenden US-Experten für Fragen der nationalen Sicherheit angeführt.

    Wie die Befragung zeigt, meinen 83 Prozent der Experten, dass in der Amtszeit der Bush-Administration die Welt für Amerika und die Amerikaner gefährlicher geworden sei. Genau so viele Befragte - 83 Prozent - sind mit Bushs These, die USA gewännen die Oberhand im Krieg gegen den Terrorismus, nicht einverstanden.

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