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    Änderungen an georgischer Sicherheitskonzeption bedeuten Kriegsvorbereitung

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    TIFLIS, 07. September (RIA Novosti). Als Entscheidung der georgischen Regierung zur Kriegsvorbereitung bewertet Mamuka Kazitadse, Mitglied der Oppositionsfraktion "Rechte Opposition" im georgischen Parlament, die von den Behörden vorgeschlagenen Änderungen an der Konzeption für die nationale Sicherheit.

    Wie Kazitadse am Donnerstag im Gespräch mit der Agentur Novosti-Grusia sagte, "wird die Opposition keine solche Verantwortung auf sich nehmen".

    "Es stellt sich die Frage, ob Georgien ein Land ist, das an dem Friedensplan für Konfliktlösung, der von der Völkergemeinschaft unterstützt wird, festhält", sagte der Abgeordnete. Ihm zufolge "hat diese Änderung ein weiteres Mal bewiesen, dass Entscheidungen in Georgien größtenteils von zwei oder drei Personen getroffen werden".

    "Wenn die Regierung glaubt, den Krieg durch den Einsatz von Reservisten gewinnen zu können, so möchte ich daran erinnern, dass die Weltpraxis keine solchen Fälle kennt", sagte Kazitadse.

    Die Änderungen an der Konzeption, die jetzt vom Rat für nationale Sicherheit und vom Verteidigungsministerium ausgearbeitet werden, sehen den Ersatz des Prinzips der Territorialverteidigung durch das Prinzip der Totalverteidigung vor.

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