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    Iran zu Verhandlungen über sein Atomproblem bereit (Zusammenfassung)

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    Der Iran ist zu Verhandlungen über sein Atomproblem bereit.

    MINSK, 07. September (RIA Novosti). Der Iran ist zu Verhandlungen über sein Atomproblem bereit.

    Die Gespräche finden in nächster Zeit mit Javier Solana, Hoher Vertreter der EU für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, statt, kündigte der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki am Donnerstag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk an. "Auf Solanas Bitte werden in Kürze Gespräche geführt. Wir werden unseren Dialog über die Methoden der Verhandlungen und ihre Tagesordnung fortsetzen", sagte Mottaki nach einem Treffen mit dem weißrussischen Außenminister Sergej Martynow.

    "Wir begrüßen die Verhandlungen als die einzig mögliche Methode zum Erreichen eines Kompromisses", betonte Mottaki und verwies ein weiteres Mal auf das Recht des Irans auf friedliche Atomtechnologien. Das iranische Atomprogramm sei absolut friedlich und transparent, versicherte der Minister.

    "Iran als Teilnehmer des Atomwaffensperrvertrages hat das Recht, friedliche Atomprogramme zu entwickeln... Laut Artikel 4 des Vertrages haben die übrigen Atommächte anderen Ländern mit ihrem Wissen im Bereich nuklearer Technologien zu helfen."

    In einer Stellungnahme zu Äußerungen von US-Präsident George W. Bush über die mögliche Verhängung von Sanktionen gegen Teheran, sagte Mottaki: "Unter Berücksichtigung dessen, dass Amerika und Großbritannien gegen alle legitimen Rechte des Irans votieren, sind diese Länder nicht in der Lage, legitime Forderungen an den Iran zu stellen."

    "Die Atommacht, die Kernwaffen in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt hatte, fordert jetzt, dass andere Länder nicht einmal das Recht haben, von nuklearen Technologien zu reden." "Amerika muss sich darüber klar werden, dass die Sprache der Drohungen in der Welt von heute unwirksam ist."

    Mottaki wies auch Erklärungen der USA zurück, nach denen andere Staaten kein Recht auf nukleare Technologien haben sollen. "Wenn nukleare Technologien eine gute Sache sind, müssen sie auch anderen Ländern zugute kommen", betonte der iranische Außenamtschef.

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