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    Chronik der Vorfälle mit russischer Armee in Georgien

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    Konflikt zwischen Russland und Georgien eskaliert (120)
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    Am vergangenen Donnerstag wurden zwei russische Soldaten der Friedenstruppe in Südossetien verprügelt. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nahm den Vorfall zu den Akten.

    MOSKAU, 30. September (RIA Novosti).

    Am vergangenen Donnerstag wurden zwei russische Soldaten der Friedenstruppe in Südossetien verprügelt. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) nahm den Vorfall zu den Akten.

    In den zurückliegenden Jahren gab es viele ähnliche Vorfälle mit dem russischen Militär in dieser südkaukasischen Republik.

    27. Januar 2003: Die georgische Flugsicherung sperrt einem russischen Transportflugzeug, das auf dem Weg zum Militärstützpunkt in Batumi ist, den Luftraum.

    8. Januar 2004: Georgische Grenzer stoppen 40 russische Soldaten auf dem Weg zum Stützpunkt Achalkalaki. Den Grenzern zufolge waren sie über den Transport im Voraus nicht informiert. Nachdem alle Umstände geklärt worden sind, werden die Soldaten mit einem georgischen Transporter nach Achalkalaki gebracht.

    8. Juli 2004: Georgische Behörden stoppen im georgisch-ossetischen Konfliktgebiet zehn Lkw der russischen Friedenstruppen und verprügeln 20 russische Begleiter. Zwei mit Waffen beladene Lkw sowie die persönlichen Sachen der Begleiter wurden konfisziert. Die Waffen waren für einen militärischen Flugplatz bestimmt.

    25. Juli 2004: Georgische Soldaten besetzen zwei unbewohnte russische Militärsiedlungen in Wasiani, die Russland Georgien überantworten wollte.

    10. September 2004: Die georgische Polizei besetzt ein dem russischen Militär gehörendes Gebäude, in dem sich zuvor die Redaktion einer Militärzeitung befand. Das Gebäude sollte am selben Tag Georgien überantwortet werden.

    14. Juli 2005: Georgische Behörden stoppen ohne Angabe von Gründen zwei russische Panzer, die aus Batumi auf dem Weg zum Schießplatz Gonio sind. Am Tag darauf werden beide Panzer dem russischen Militär übergeben.

    06. August 2005: Georgische Behörden stoppen in Batumi einen russischen Schützenpanzerwagen, der ohne Zustimmung der georgischen Seite seinen Truppenteil in Chelwatschauri verlassen hat.

    08. Februar 2006: Georgische Behörden nehmen im georgisch-ossetischen Konfliktgebiet drei russische Offiziere fest, die einen Verkehrsunfall untersuchen. Zwei Tage danach werden die Offiziere aus Georgien ausgewiesen.

    17. Februar 2006: Die georgische Militärpolizei nimmt in Batumi zwei russische Soldaten fest, die mit einem Lkw unterwegs sind. In dem Lkw befinden sich Panzergeschosse.

    15. Juli 2006: Die georgische Militärpolizei stoppt im Raum Gori einen Pkw der russischen Botschaft, in dem sich der stellvertretende Oberbefehlshaber der russischen Landstreitkräfte Valeri Jewnewitsch und der russische Sonderbotschafter Juri Popow befinden. Jewnewitschs Papiere werden für zwei Tage beschlagnahmt.

    27. September 2006: Georgische Behörden verhaften russische Offiziere wegen Spionageverdacht und blockieren in Tiflis den Stab der russischen Armee im Südkaukasus.

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