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    USA-Jagdflugzeuge nach Auftauchen strategischer Bombenflugzeuge Russlands alarmiert

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    WASHINGTON, 30. September (RIA Novosti) Eine Gruppe von Jagdflugzeugen des Typs F-15 der US-Luftstreitkräfte sowie des Typs CF-18 der Luftstreitkräfte Kanadas ist nach dem Auftauchen russischer strategischer Bombenflugzeuge des Typs Tu-95 in der Nähe des kanadischen Luftraums vor Alaska und der kanadischen Provinz British Columbia alarmiert worden.

    Wie RIA Novosti im Pressedienst des Nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommandos NORAD erfuhr, erfolgte der Start der sechs Jagdflugzeuge am Donnerstagabend im Zusammenhang mit Übungen in diesem Raum, an denen russische Bombenflugzeuge teilnahmen.

    In der NORAD-Erklärung heißt es, dass die USA und Kanada diesen Vorfall nicht als "feindlich" betrachten, weil die Tu-95-Flugzeuge die Grenze des kanadischen Luftraums nicht verletzt haben, sondern lediglich im Bereich der NORAD-Kontrolle registriert wurden. Jedes nicht abgestimmte Auftauchen ausländischer Flugzeuge wird von den NORAD-Ländern allerdings als ein Verstoß gegen die Regeln bewertet.

    "Obgleich die russischen Flugzeuge den Luftraum der USA bzw. Kanadas kein einziges Mal verletzt haben, konnten die vereinigten Luftabwehrkräfte des NORAD-Sektors in Alaska und des NORAD-Sektors in Kanada mehrere russische schwere Bombenflugzeuge Tu-95 ‚Bär' ermitteln und identifizieren, die an den jährlichen Übungen der russischen Luftstreitkräfte in der Nähe der Alaska- und der Kanada-Küste teilnehmen", heißt es in einer Erklärung von Generalmajor Brett Cairns, Chef des Operativen NORAD-Direktorats. Die Anzahl der auf diese Weise "abgefangenen" russischen Flugzeuge wurde allerdings nicht angegeben.

    Der US-Luftstützpunkt Elmendorf in Alaska veröffentlichte außerdem Farbfotos, auf denen ein amerikanisches F-15C-Jagdflugzeug zu sehen ist, das neben einem russischen Bombenflugzeug des Typs Tu-95 fliegt. In der Unterschrift wird das eine "Übungsgelegenheit" bezeichnet, die die russische 137. Luftarmee geboten hat".

    Wie RIA Novosti im Stab der Fernfliegerkräfte erfuhr, erfolgten die Tu-95-Flüge nicht im Rahmen von Übungen, sondern im Rahmen einer Abschlussprüfung der Fernfliegerkräfte.

    "Darüber waren alle Medien im Voraus benachrichtigt", sagte der Sprecher. "Dabei wurden die Flugrouten, die Anzahl der Maschinen und die den Besatzungen gestellten Aufgaben angegeben."

    Es habe aber auch Abschnitte des Luftraums gegeben, auf denen die ausländischen Jagdflugzeuge die Maschinen der Fernfliegerkräfte nicht begleitet haben und wo sie von den Kontrollmitteln nicht fixiert wurden, hieß es.

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