08:39 21 August 2017
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    Nahost: Israelische Armee sucht nach Waffenlagern im Gaza-Streifen

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    TEL AVIV, 18. Oktober (RIA Novosti). Israelische Truppen sind am Mittwoch vom Süden in den Gaza-Streifen vorgerückt. Somit wird die Bodenoperation erweitert, die am Vortag mit dem Einzug in nördliche Gebiete der palästinensischen Enklave begonnen hat.

    Im Gaza-Streifen steht die israelische Armee vor der Aufgabe, Waffenlager aufzuspüren und den Waffennachschub aus dem benachbarten Ägypten zu stoppen, erfuhr RIA Novosti aus dem Presseamt der Armee.

    Während der Operation an der ägyptischen Grenze (entlang der sog. Philadelphia-Achse) haben die Israelis zwei Palästinenser erschossen. Nach Angaben des Presseamtes waren die Palästinenser bewaffnet und befanden sich in unmittelbarer Nähe der Truppen, die in dieser Region nach unterirdischen Tunneln suchen.

    Zwei weitere Palästinenser, vermutlich Hamaz-Mitglieder, starben am Vorabend bei einem israelischen Einsatz im Norden des Gaza-Streifens, erfuhr RIA Novosti aus dem palästinensischen Innenministerium. Das Militär bestätigte diese Angaben allerdings nicht.

    Vor Beginn der Bodenoperation hatte das israelische Militärkommando Besorgnis über wachsende Waffenbestände der palästinensischen Extremisten geäußert.

    Mit dem Einsatz im Gaza-Streifen will Israel verhindern, dass tragbare Flugabwehrraketen und wirksame Panzerabwehrwaffen in die Hände der palästinensischen Milizen gelangen, die durch die erfolgreichen Erfahrungen ihrer "Kollegen" aus der libanesischen Hisbollah-Bewegung ermuntert sind.

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