20:46 22 August 2017
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    Fehlende Formel: Verhandlungen zwischen Moldawien und Transnistrien scheitern

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    ODESSA, 18. Oktober (RIA Novosti). Die Krisenberatung zwischen Moldawien und Transnistrien in Odessa, an der auch internationale Vermittler teilnahmen, endete erfolglos.

    Das teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Valeri Nesteruschkin, RIA Novosti mit.

    "Die Verhandlungen über die Konfliktregelung in Transnistrien können vorläufig nicht wieder aufgenommen werden. Es wurde bisher keine universale Formel gefunden, um die Konfliktseiten am Verhandlungstisch zusammenkommen zu lassen", bedauerte der Diplomat. "Die Beratungen werden aber fortgesetzt", ergänzte er.

    Nesteruschkin zufolge geht es darum, dass Chisinau und Tiraspol die bestehenden Probleme unterschiedlich betrachten.

    So schlug Transnistrien beispielsweise ein Dokument vor, das er als "Transitprotokoll über Garantien für den Mechanismus der außenwirtschaftlichen Tätigkeit" bezeichnete.

    "Moldawien und einige der Vermittlerseiten zeigten allerdings kein Verständnis dafür und behaupteten, es gebe darum keine Probleme und transnistrische Unternehmen hätten sich bereits an das neue Verfahren der Ausfertigung von Zolldokumenten gewöhnt, so dass die Export-Import-Tätigkeit transnistrischer Betriebe durchaus gut verlaufe", so der Diplomat.

    Im ukrainischen Odessa hatten separate Beratungen mit internationalen Vermittlern (Russland, Ukraine und OSZE) sowie Beobachtern aus den USA und der EU mit Vertretern der beiden Konfliktseiten stattgefunden. Das Format "Fünf plus Eins" ließ sich auf die großen Widersprüche zwischen Chisinau und Tiraspol zurückführen.

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