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    Transnistrien-Konflikt: Russland will direkte Kontakte zwischen Moldawien und Tiraspol

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    MOSKAU, 17. November (RIA Novosti). Das russische Außenministerium ist der Auffassung, dass die Beilegung des Transnistrien-Konflikts ohne direkte Kontakte zwischen Chisinau und Tiraspol unmöglich sei. (Transnistrien ist eine nicht anerkannte Republik auf moldauischem Territorium).

    "Die Russische Föderation, die als Co-Vermittler im Verhandlungsprozess und Garant für Ergebnisse auftritt, hält konsequent an der Meinung fest, dass es der Erreichung einer allumfassenden Regelung und der Ausarbeitung von Vereinbarungen über den Status nur im direkten Kontakt der gleichberechtigten Seiten keine Alternative gibt", heißt es in einer Mitteilung der Informations- und Pressestelle nach russisch-moldauischen Kontakten im außenpolitischen Amt.

    "Die russische Seite, die sich bereit zeigt, politischen Vertretern von Chisinau und Tiraspol bei der Wiederaufnahme einer solchen Arbeit, darunter auf Grundlage ihrer Vorleistungen und Ideen, größtmöglich zu helfen, geht davon aus, dass dies ein Beitrag zu allgemeinen Bemühungen der Co-Vermittler (Ukraine, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, USA und EU) wäre", unterstreichen die Diplomaten.

    In den Verhandlungen wurde der besondere Akzent auf die Notwendigkeit gesetzt, die Hauptfrage - Ausarbeitung eines besonderen, zuverlässig garantierten Status Transnistriens unter Einhaltung der territorialen Integrität Moldawiens - in die Tagesordnung wieder aufzunehmen, heißt es in der Mitteilung.

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