12:02 17 August 2017
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    Nahost-Eskalation: UN-Vollversammlung erörtert Israels Angriffe in Gaza-Streifen

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    NEW YORK/UNO, 17. November (RIA Novosti). Die UN-Vollversammlung wird bei einer Sondersitzung am Freitag das militärische Vorgehen Israels in den besetzten Palästinensergebieten erörtern.

    Dabei werden die Vereinten Nationen zum zweiten Mal versuchen, eine Nahost-Resolution zu vereinbaren, in der unter anderem das Blutbad in Beit Hanun verurteilt werden soll. Bei einem israelischen Angriff auf die palästinensische Siedlung wurden 20 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet.

    Am Samstag voriger Woche war eine Nahost-Resolution des UN-Sicherheitsrats an einem amerikanischen Veto gescheitert. Diese Resolution enthielt einen Appell an Israel, den Einsatz im Gaza-Streifen zu beenden und Truppen zurückzuziehen - und zwar auf die Positionen, die sie bis zum 28. Juni 2006 eingenommen hatten.

    Die USA stuften die Resolution als "einseitig anti-israelisch" und legten Veto ein.

    Russland seinerseits setzte sich für eine solche Resolution ein, in der die UNO zum Drama in Beit Hanun sowie zu der Eskalation im Nahen Osten insgesamt Stellung nimmt, aber auch Israel zur Beendigung der Gewalt in Gaza und Palästina zur Einstellung der Raketenangriffe auf Israel aufruft.

    Der abgelehnte Resolutionsentwurf enthielt zudem einen Appell an UN-Generalsekretär Kofi Annan, eine Ermittlungskommission zu Beit Hanun zu bilden.

    Die heutige Sondertagung der UN-Vollversammlung wird auf Anregung der arabischen Staaten einberufen.

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