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    Russlands Regierung billigt Visa-Abkommen und Rückführungsvertrag mit EU

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    MOSKAU, 17. November (RIA Novosti). Die russische Regierung hat am Freitag ein Abkommen mit der Europäischen Union über eine Erleichterung der Visa-Formalitäten und einen Rückführungsvertrag gebilligt.

    Das erfuhr RIA Novosti vom Pressedienst des Kabinetts.

    Gleichzeitig wurde beschlossen, diese Dokumente Präsident Wladimir Putin vorzulegen.

    Das Visa-Abkommen sieht eine vereinfachte Ausstellung für das Einreisevisum für Russen und EU-Bürger vor, deren Gültigkeit sich auf drei Monate beschränkt, sowie von Multivisa in Einzelfällen.

    Danach erhalten Mitglieder von offiziellen Delegationen, Unternehmer, Journalisten, Wissenschaftler, Studenten und Schüler, Teilnehmer von internationalen Austauschprogrammen, Verwandte von im Ausland arbeitenden Bürgern etc. nach einem vereinfachten Verfahren Einreisevisa.

    Für einige Bürger können oben genannten Kategorien Multivisa ausgestellt werden, deren Gültigkeit ein bis fünf Jahre haben wird. Diplomaten brauchen keine Einreisevisa zu erhalten, wenn sie im Laufe von sechs Monaten insgesamt höchstens drei Monate in einem am Vertrag teilnehmenden Land weilen.

    Der Rückführungsvertrag bestimmt die Bedingungen für die Heimkehr von Personen, die sich im Ausland illegal aufhalten.

    "Dieses Abkommen wird ein wichtiger Beweis für die Schlüsselrolle Russlands sein, die es bei der Bekämpfung der illegalen Migration spielt. Außerdem ist das ein neues Argument für das Aushandeln von ähnlichen Abkommen mit Staaten, deren Bürger oft illegal einwandern. Darüber hinaus sollen dadurch zusätzliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Dialog mit der EU über die Aufhebung der Visapflicht geschaffen werden", heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Kabinetts.

    Die beiden Abkommen waren am 25. Mai des Jahres in Sotschi im Auftrag des Präsidenten Russlands unterzeichnet worden.

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