23:27 23 August 2017
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    Energiecharta mit EU: Russland strebt Ratifizierung nur bei grundsätzlichen Änderungen an

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    MOSKAU, 17. November (RIA Novosti). Russland könnte die internationale Energiecharta nur dann ratifizieren, wenn die EU bei einer Reihe wichtiger Fragen ihre Position ändert.

    Diese Meinung vertrat Valeri Jasew, Leiter des Duma-Ausschusses für Energie, Verkehr und Erdgas, am Freitag.

    Seinen Worten nach kann Russland die Inlandstarife für Erdöl- und Erdgastransit nicht den europäischen Tarifen gleichsetzen, denn das würde zu einer Verdoppelung der Inlandspreise führen.

    Außerdem sei für Russland die Bestimmung der Charta inakzeptabel, laut der die Transitstaaten berechtigt sind, Russland den Öl- und Gastransit ungeachtet der bestehenden Langzeitverträge zu verweigern.

    Ohne Langzeitverträge können sich weder der russische noch der europäische Gasmarkt entwickeln, stellte Jasew fest.

    Schließlich könne Russland die Bestimmung nicht akzeptieren, der zufolge die Transitvorschriften in der Energiecharta nicht für die EU gelten, sagte Jasew.

    Er kritisierte ferner Polen, das Russland zur Ratifizierung der Energiecharta aufruft und dabei für ein internationales Verbot für den Bau der Ostseepipeline wirbt.

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