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    Kurznachrichten: Putin besucht Italien, Bush spricht zur Lage der Nation, Wirtschaftsforum in Davos

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    MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti).

    Putin zur neuen Rolle Russlands

    * Wladimir Putin führt die Kritik an Russland darauf zurück, dass das Land an Kraft und Bedeutung gewinnt. "Die ökonomischen, militärischen und politischen Möglichkeiten Russlands sind unverkennbar im Wachstum. Und in der Welt erscheint ein Konkurrent, den man schon, man sollte meinen, gestrichen hat", sagte er auf einer Pressekonferenz nach den Verhandlungen mit dem italienischen Premierminister Romano Prodi. "Meines Erachtens liegt darin die Hauptursache - der Unwille, die legitimen Interessen Russlands zu berücksichtigen, und das Streben, unser Land auf jenen Platz zu verweisen, den jemand ihm zugewiesen hat. Russland wird selbst seinen Platz in der Welt bestimmen und darauf hinarbeiten, dass die Welt ausgeglichen und multilateral ist und darin unterschiedliche Standpunkte berücksichtigt werden."

    Russisch-italienische Wirtschaftskooperation

    Der russische Präsident und der italienische Premier halten den High-Tech-Bereich für eine der Prioritätsrichtungen der gemeinsamen Arbeit. Auf einer Pressekonferenz nach den Verhandlungen mit Romano Prodi betonte Putin, dass der Außenhandelsumsatz 2006 um 28 Prozent auf fast 30 Milliarden US-Dollar angestiegen sei. "Unsere Investitionszusammenarbeit legte wesentlich zu und verwandelte sich in eine Straße mit zwei Fahrbahnen. Russische Unternehmen investieren immer aktiver ihr Kapital in die italienische Wirtschaft", sagte Putin. Ihm zufolge ist es wichtig, die schon bestehenden ernsthaften Vorleistungen in der Luft- und Raumfahrtbranche, im militärischen Bereich, auf dem Gebiet des Fernmeldewesen und der Telekommunikation zu entwickeln.

    Putin in Italien

    * Der russische Präsident Wladimir Putin wird im März dieses Jahres Italien besuchen. Das teilte er auf einer Pressekonferenz nach den Verhandlungen mit dem italienischen Premierminister Romano Prodi mit. Wie Putin sagte, finden in Italien zwischenstaatliche Gespräche auf höchster Ebene statt.

    Russisch-armenische Verhandlungen

    * In Sotschi, Badeort am Schwarzen Meer, finden am Mittwoch die Verhandlungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem armenischen Amtskollegen Robert Kotscharjan statt. Wie ein Kreml-Sprecher mitteilte, werden die beiden Staatschefs besonders aktuelle Fragen der bilateralen Zusammenarbeit und deren Perspektiven besprechen. "Besondere Aufmerksamkeit wird der Erfüllung von Vereinbarungen auf höchster Ebene über die weitere Aktivierung der russisch-armenischen Zusammenarbeit, unter anderem im Brennstoff- und Energiebereich sowie im Transportwesen, gewidmet", sagte der Kreml-Sprecher.

    Iranisches Nuklearprogramm

    * Iran wird die Umsetzung seines Nuklearprogramms in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) fortsetzen. "In der Nuklearfrage arbeiten wir umfassend mit der IAEO zusammen. Iran hielt und hält sich an den Richtlinien dieser internationalen Organisation", sagte der Präsident Mahmud Ahmadinedschad in einer Sendung des iranischen Fernsehens. Er hob hervor, dass das auf friedliche Zwecke ausgerichtete iranische Nuklearprogramm einen transparenten Charakter trage und Teheran die Absicht habe, sein Recht auf friedliche Nukleartechnologien zu verteidigen.

    Bericht des US-Präsidenten zur Lage der Nation

    * Der US-Präsident George Bush wandte sich an den US-Kongress mit dem Jahresbericht zur Lage der Nation, mit dem er im Moment in einer gemeinsamen Sitzung des Repräsentantenhauses und des Senats auftritt, der alle Mitglieder der US-Regierung beiwohnen. "Wir müssen den Willen haben, um gegen schwierige Herausforderungen und entschlossene Gegner zu kämpfen, und die Weisheit haben, um gemeinsam zu kämpfen", sagte er. Bush gratulierte den Demokraten zum Sieg bei den Wahlen in den US-Kongress und rief sie dazu auf, zusammen mit der republikanischen Administration zu arbeiten, um "zur weiteren Prosperität unseres Landes beizutragen".

    Deutschland besorgt über Tests von chinesischen Satellitenabwehrwaffen

    * Im Namen der Europäischen Union brachte Deutschland, das ab 1. Januar 2007 in der EU den Vorsitz führt, die Beunruhigung über den Test von Satellitenabwehrwaffen in China zum Ausdruck, heißt es in einer Erklärung. "Der Test von Satellitenabwehrwaffen widerspricht den internationalen Bemühungen um die Verhinderung des Wettrüstens im All und unterminiert die Sicherheit im Weltraum", wird in der Erklärung betont.

    PACE-Resolution und Gasprom

    * Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) brachte ihre Besorgnis zum Ausdruck, dass der Gasmarkt der Russischen Föderation von Gasprom stark monopolisiert ist. Diese Bestimmung war im ursprünglichen Resolutionsentwurf nicht enthalten. Sie wurde auf Initiative der georgischen Delegation aufgenommen.

    Weltwirtschaftsforum in Davos

    * Im schweizerischen Davos wird das jährliche Weltwirtschaftsforums eröffnet. Daran beteiligen sich etwa 2400 Delegierte aus 90 Ländern der Welt. In diesem Jahr ist das Hauptthema des Forums "Die Verlagerung der globalen Gleichgewichts". Bei der Eröffnung des Forums wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sprechen, die die Prioritäten des deutschen Vorsitzes in der Großen Acht und der Europäischen Union bekannt geben wird. Die Hauptthemen der Diskussionen sind in diesem Jahr die globale Erwärmung, das Wirtschaftswachstum in asiatischen Ländern sowie die Situation im Irak und im Nahen Osten.

    Erste Auslandsreise des neuen UN-Generalsekretärs

    * Der neue UN-Generalsekretär beginne seine erste Auslandsreise, teilte seine Pressesprecherin Michelle Montas mit. Ban Ki-moon wird sich am 25. Januar in Paris an einer Konferenz zum Wiederaufbau des Libanons beteiligen. Zuvor wird er in Brüssel einen offiziellen Besuch abstatten, wo er sich mit EU-Politikern und dem Vorsitzenden des Europäischen Parlaments treffen soll. Aus Europa wird sich der UN-Generalsekretär nach Afrika begeben. Seine erste Station wird die Demokratische Republik Kongo sein, wo Ban Ki-moon mit Angehörigen der UN-Friedenskräfte zusammentreffen wird. Anschließend wird er sich an einem Gipfel der Afrikanischen Union in Addis Abeba (Äthiopien) beteiligen. Auf dem Rückweg wird der Generalsekretär Nairobi (Kenia) besuchen, um sich mit Mitarbeitern der afrikanischen UN-Mission zu treffen.

    Intrige bei den russischen Parlamentswahlen erwartet

    * Die Hauptintrige bei den bevorstehenden Parlamentswahlen wird es zwischen den Parteien "Einheitliches Russland" und "Gerechtes Russland" geben. Die Demokraten sollen im künftigen Parlament nicht vertreten sein. Zu dem Schluss gelangten die Teilnehmer eines Rundtischgesprächs zum Thema "Die möglichen Ergebnisse der Wahlen in die Staatsduma und die Überraschungen der Parlamentswahlkampagne".

    Nachdruck und Zitate nur mit der Quellenangabe RIA Novosti gestattet.

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