20:23 21 Oktober 2018
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    Kurznachrichten (2): PACE-Resolution zu Kosovo; UN-Chef Ki Moon bei NATO; GM ruft Autos zurück

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    PACE-Resolution zu Kosovo

    * Die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE) hat aus ihrer Kosovo-Resolution den Punkt gestrichen, der dieser serbischen Provinz das Recht auf Unabhängigkeit einräumt. Für diese Entscheidung, auf der vor allem die russische Delegation bestanden hatte, stimmten 90 Abgeordnete, 64 waren dagegen.

    UN-Chef Ki Moon dankt NATO

    * Der neue UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat während seines Besuchs in Brüssel der Nato für deren Beitrag zur globalen Sicherheit gedankt. "Die UNO und die NATO haben die gleichen Ziele und wir sind bestrebt, auch weiterhin eng miteinander zusammenzuarbeiten", sagte Ban Ki Moon nach seiner Unterredung mit NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer. Auch der NATO-Chef stimmte einer engeren Zusammenarbeit beider Organisationen zu. "Immer häufiger finden die NATO-Einsätze unter der Schirmherrschaft der UNO statt", stellte er fest.

    Irak: Oberstes Gericht revidiert Urteil für ehemaligen Vizepräsidenten

    * Das oberste Gericht vom Irak wird auf seiner Sitzung am Donnerstag in Bagdad das Urteil gegen den ehemaligen irakischen Vizepräsidenten Taha Jassin Ramadan revidieren, der wegen eines Massakers an Schiiten im Jahr 1982 zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Ein Tribunal-Sprecher räumte ein, dass das am 5. November 2006 verhängte Hafturteil durch ein Todesurteil ersetzt werden kann.

    General Motors nimmt 100 000 Chevrolets zurück

    * Der Automobilhersteller General Motors ruft knapp 100 000 Pkws vom Typ Chevrolet Cobalt vom Markt zurück. Dabei geht es um die Fahrzeuge aus den Jahren 2005 und 2006, die keine Airbags unter dem Dach haben, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Eine Gefahr entstehe für den Fahrer und die Passagiere jedoch nur dann, wenn diese sich mit den Sicherheitsgurten nicht anschnallen. Bisher seien keine Fälle bekannt, in denen die fehlenden Airbags zu Opfern führten, hieß es weiter. Die Fahrzeuge, wo keine Airbags unter dem Dach vorgesehen sind, sollen mit einer Spezialplastik ausgelegt werden.

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