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    Ausländisches Bestechungsgeld - Staatsduma debattiert über neues Beamtengesetz

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    MOSKAU, 25. Januar (RIA Nowosti). Die Staatsduma wird am morgigen Freitag über eine Gesetzesvorlage debattieren, nach der den Staatsbeamten verboten werden soll, auf Rechnung von ausländischen Staaten, internationalen Einrichtungen beziehungsweise staatenlosen Ausländern zu unterrichten bzw. wissenschaftlich oder schöpferisch zu arbeiten.

    Eine entsprechende Mitteilung machte der Vorsitzende der Staatsduma, Boris Gryslow, am Donnerstag vor Journalisten.

    „Wenn die Staatsbeamten - vom Regierungsmitglied bis zum Armeeangehörigen oder Richter - das Geld von einem gewissen Petrow oder Sidorow erhalten, handelt es sich um Bestechung, wenn das Geld von Soros kommt, ist es ein Zuschuss“, erklärte Gryslow.

    „Für uns ist diese Situation inakzeptabel. Die Situation kann man als `Diener von zwei Herren` bezeichnen - sie ist für unsere Staatsbeamten unannehmbar“, unterstrich er.

    Die Staatsbeamten, die Geld aus dem Ausland bekämen, könne man auch „Auslandsbeamten“ nennen, bemerkte Gryslow.

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