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    Russland und Indien vereinbaren Kooperation bei GLONASS-Betrieb

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    Russisches Navigationssystem GLONASS (170)
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    NEU DELHI, 25. Januar (RIA Novosti). Russland und Indien haben am Donnerstag zwei Regierungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Betrieb des russischen globalen Satellitennavigationssystems GLONASS unterzeichnet.

    Laut den Dokumenten wird der indischen Seite Zugang zu den Navigationssignalen von GLONASS für friedliche Zwecke und zu einem Teil des Funkfrequenzspektrums des Systems gewährt.

    Die diesbezüglichen Abkommen haben der Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Anatoli Perminow, und der Leiter der indischen Organisation für Weltraumforschung, Madhavan Nair, im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des indischen Premiers Manmohan Singh unterzeichnet.

    Das russische globale Satellitennavigationssystem GLONASS - ein Analog des US-amerikanischen GPS - war im Jahre 1993 in Betrieb genommen worden. Die Satellitengruppierung soll in ihrer endgültigen Form 24 Raumapparate umfassen. Das System kann schon nach dem Aussetzen des 18. Raumapparates sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke genutzt werden.

    GLONASS ist dazu bestimmt, mit Hilfe tragbarer Navigationsgeräte den Standort und die Geschwindigkeit von See-, Luft- und Landobjekten, darunter auch von Menschen, mit einem Auflösungsvermögen bis zu einem Meter zu ermitteln.

    Dem russischen Vizepremier und Verteidigungsminister Sergej Iwanow zufolge soll das GLONASS-System im nationalen Maßstab Ende 2007 und im Weltmaßstab Ende 2009 in Betrieb genommen werden.

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