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    Geheimdienstdossier über Irak: US-Präsident Bush vor weiterer Eskalation im Irak gewarnt

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    Der US National Intelligence Council (NIC) rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der Lage im Irak.

    WASHINGTON, 02. Februar (RIA Novosti). Der US National Intelligence Council (NIC) rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der Lage im Irak.

    Das geht aus seinem Bericht hervor, der am Donnerstag US-Präsident George W. Bush vorgelegt wurde, meldete die Zeitung "Washington Post". Laut Bericht haben die USA nur einen begrenzten Einfluss auf die Lage im Irak, die inzwischen weiter eskaliert.

    Im Bericht werden Zweifel geäußert, dass sich die irakische Führung aus den religiösen Traditionen lösen könne und wirksam gegen die Extremisten kämpfen werde. Auch wird angezweifelt, dass die Regierung in Bagdad in der Lage sei, effektiv arbeitende staatliche Institutionen zu etablieren und die derzeit "aufblühende Korruption" auszuschalten, berichtet "Washington Post" unter Berufung auf Informationsquellen.

    Die größte Gefahr, welche die USA bei der Erreichung ihrer Ziele im Irak hindert, sei nicht mehr Al Kaida, sondern die Gewalt, die unter den Irakern herrscht, heißt es weiter.

    Nachdem der Bericht dem US-Kongress vorgestellt wurde, soll er noch am heutigen Freitag in einer Kurzfassung veröffentlicht werden.

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