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    Sechser-Verhandlungen zu Nordkorea: Russland hält Gespräche auf Außenministerebene für möglich

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    Laut Auffassung der russischen Seite könnten die Sechser-Verhandlungen zum Nuklearproblem auf der Koreanischen Halbinsel auf der Ministerebene geführt werden.

    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Laut Auffassung der russischen Seite könnten die Sechser-Verhandlungen zum Nuklearproblem auf der Koreanischen Halbinsel auf der Ministerebene geführt werden.

    Das erklärte der russische Vizeaußenminister Alexander Losjukow.

    "Eine solche Möglichkeit schließe ich nicht aus", sagte er. Losjukow wird die russische Delegation beim neuen Sechser-Treffen leiten, das am 8. Februar in der chinesischen Hauptstadt Peking stattfinden soll.

    An den Verhandlungen, die seit August 2003 in Peking geführt werden, beteiligen sich die stellvertretenden Außenminister von Russland, der USA, Nordkorea, Südkorea, China und Japan.

    Am Donnerstag führte Losjukow in Moskau Vorgespräche mit seinem südkoreanischen Kollegen Chun Yung-woo zu den angekündigten Sechser-Verhandlungen durch.

    "Die Aufgabe dieser Konsultationen besteht darin, vor der neuen Runde Meinungen auszutauschen und Positionen zu vergleichen, was wir getan haben", sagte der russische Vizeaußenminister.

    Er teilte mit, dass solche Treffen heute auch zwischen anderen Verhandlungsteilnehmern stattfinden.

    Im Zusammenhang mit den einseitigen Finanzsanktionen der USA weigerte sich die nordkoreanische Delegation bis zum vergangenen Dezember 13 Monate lang, ihr Nuklearprogramm zu besprechen.

    In dieser Zeit nahm Nordkorea einen unterirdischen Atomwaffentest vor. Der UN-Sicherheitsrat verhängte daraufhin ein Verbot für die Lieferungen von Technologien und Erzeugnissen an Nordkorea, die zu militärischen Zwecken verwendet können.

    Laut Meldungen der südkoreanischen Presse wird angenommen, dass für die Anfangsetappe einer Abrüstung Nordkoreas der Vorschlag gemacht wird, den 5-MW-Reaktor in Xongbyon stillzulegen und internationale Beobachter für die Nuklearobjekte zu schicken. Im Gegenzug soll Nordkorea Sicherheitsgarantien erhalten und die Freigabe von Konten bei der Bank in Macao vollzogen werden, die unter dem Druck der USA Ende 2005 gesperrt wurden.

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