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    Nachfolger-Diskussion: Putin hat keinen Wunschkandidaten - Wahl beim Volk (Zusammenfassung)

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    Pressekonferenz mit Putin (43)
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    Wladimir Putin hat versprochen, seine politischen Sympathien hinsichtlich eventueller Präsidentschaftskandidaten erst während der Wahlkampagne bekanntzugeben.

    MOSKAU, 02. Januar (RIA Novosti). Wladimir Putin hat versprochen, seine politischen Sympathien hinsichtlich eventueller Präsidentschaftskandidaten erst während der Wahlkampagne bekanntzugeben. Bei Putins sechster, mittlerweile traditionellen Jahreskonferenz am Donnerstag im Kreml galten insgesamt sechs Fragen den Themen „Putins Nachfolger“ und „Putins Zukunft nach den Präsidentenwahlen“.

    „Es wird keinen Wunsch-Nachfolger geben“, erklärte Russlands Präsident. „Es werden Kandidaten für den Posten des Präsidenten Russlands geben.“ „Egal, was ich denken oder tun mag - im Endeffekt liegt die Wahl bei Russlands Bürgern, und das ist keine leere Phrase.“

    Zugleich betonte Putin, dass er sich dafür verantwortlich fühlt, was mit Russland in Zukunft geschehen wird. So äußerte er die Hoffnung, dass alle Machtbereiche nach den Wahlen 2008 geschlossen und effektiv arbeiten werden.

    Genauso geschickt wich Putin einer Antwort auf mehrere Fragen aus, was er nach dem Ende seiner Amtszeit zu tun beabsichtigt.

    Zuletzt war Putin von indischen Journalisten im Vorfeld seines Indien-Besuchs Ende Januar nach seinem Wunsch-Nachfolger befragt worden. „Verfassungsgemäß wird dies ein Bürger Russlands sein, der mindestens seit zehn Jahren ständig auf dem Territorium des Landes lebt und mindestens 35 Jahre alt ist“, antwortete der Präsident damals.

    Bei einem Gespräch mit russischen Journalisten im Juni vergangenen Jahres in Schanghai betonte Putin, dass ein Präsidentschaftskandidat „über drei Haupteigenschaften verfügen muss: Anständigkeit und Ehrlichkeit, Professionalität, vor allem aber die Fähigkeit, für seine Beschlüsse verantwortlich zu sein.“

    Zuvor hatte der russische Staatschef mehrmals betont, dass er nach dem Ablauf seiner zweiten Amtszeit nicht mehr für das Präsidentenamt kandidieren will und auch gegen eine Änderung der Verfassung ist, die das möglich machen könnte.

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