20:44 24 Juni 2018
SNA Radio
    Politik

    EU-Kommission fordert Ölunternehmen zur Reduzierung der Treibhausgase auf

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0
    BRÜSSEL, 02. Februar (RIA Novosti). Die EU-Kommission hat die Erdölgesellschaften in der Europäischen Union aufgerufen, die Emissionen von Treibhausgasen bei der Gewinnung, Verarbeitung und Einführung auf dem Markt von Erdöl und dessen Nebenprodukten um zehn Prozent zu reduzieren. Das teilten europäische Medien am Freitag mit.

    Die EU-Exekutivgewalt schlägt der Erdölbranche vor, von 2012 bis 2020, in der Zeit nach Ablauf des Kyoto-Protokolls, den Umfang der Schadstoffemissionen herabzusetzen.

    Zurzeit prüft die Europäische Kommission den Vorschlag des Umweltkommissars, Stavros Dimas, eine Direktive anzunehmen, wonach der Umfang der Emissionen von Kohlendioxid durch neue Kraftfahrzeuge, die in den EU-Ländern hergestellt und verkauft werden, um das Jahr 2012 nicht über 120 Gramm je Kilometer liegen darf.

    Aber mit diesem Vorschlag sind nicht alle Mitglieder der EU-Exekutivgewalt einverstanden. Der EU-Kommissar für Industrie, Günter Verheugen, zum Beispiel, schlug als alternative Lösung vor, Kraftfahrzeuge in das geltende Handelssystem mit Gasemissionsquoten aufzunehmen, die den Treibhauseffekt auslösen.

    „Für die Autoproduzenten wird dieser Weg billiger sein, als das Emissionsniveau von 120 Gramm zu sichern“, erläuterte Verheugen.

    Die UN-Rahmenkonvention zur Klimaänderung wurde 1992 ratifiziert. Im Jahr 1997 arbeiteten die Staaten, die sich der Konvention angeschlossen hatten, das Kyoto-Protokoll aus, das die Seiten zur Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen verpflichtet. Nach der Ratifizierung durch Russland trat das Protokoll im Februar 2005 in Kraft.

    Im Rahmen des Kyoto-Protokolls übernahmen alle Industriestaaten (ausgenommen die USA und Australien, die das Dokument nicht ratifiziert hatten) konkrete Verpflichtungen für die Reduzierung der Emissionen der Treibhausgase in den Jahren 2008 bis 2012.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren