00:11 22 September 2018
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    Saudi-Arabien rechnet auf russische Hilfe

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    Putin besucht Saudi-Arabien, Katar und Jordanien (22)
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    Im Königreich Saudi-Arabien wird der bevorstehende Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt. Vom 11. bis zum 13. Februar wird er Saudi-Arabien, Katar und Jordanien besuchen.

    ISTANBUL, 02. Februar (RIA Novosti). Im Königreich Saudi-Arabien wird der bevorstehende Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt.

    Vom 11. bis zum 13. Februar wird er Saudi-Arabien, Katar und Jordanien besuchen.

    „Russland ist ein Bindeglied zwischen dem Westen, dessen Teil es ist, und der islamischen Welt. Darauf werden die Hoffnungen gesetzt, dass es zur Überwindung der Meinungsverschiedenheiten und des fehlenden Verständnisses zwischen den verschiedenen Zivilisationen beitragen kann“, sagte Dr. Salech H. Al-Aayed, Generalsekretär des Obersten Rates für islamische Angelegenheiten des Königreichs, in einem RIA-Novosti-Interview.

    Er nimmt an der dritten Sitzung der strategischen Gruppe Russland-Islamische Welt im türkischen Istanbul teil.

    „Ich bin gerade erst aus Saudi-Arabien gekommen und kann Ihnen versichern, dass wir alle glücklich sind, dass Putin unser Land besuchen wird. Wir hoffen, dass dieser Besuch erfolgreich und nützlich sein und den praktischen Interessen dienen wird“, sagte Dr. Al-Aayed.

    Auch Dr. Youssef Al Hassan, Direktor der diplomatischen Hochschule des Außenministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate, bezeichnete den bevorstehenden Besuch von Präsident Putin als historisch.

    „Dieser historische Besuch wird die Tür für eine engere Zusammenarbeit öffnen“, sagte er in einem Gespräch mit russischen Journalisten.

    Ihm zufolge kann der Dialog zwischen Russland und den Golfländern nützlich sein.

    „Die Region des Persischen Golfes ist ein strategisches Zentrum für Erdöl, Erdgas und Investitionen. Sie hat eine günstige geographische Lage. Zugleich erreichte Russland unter Präsident Putin ein Gleichgewicht bei den inneren Problemen. Es entwickelt sich aktiv und der Dialog zwischen den beiden Regionen könnte nützlich sein“, unterstrich der Politologe und wünschte Erfolg für Putins Besuch.

    Al-Hassan brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland zur Beilegung der regionalen Konflikte beitragen kann. Diese Hoffnung äußerte auch der iranische Vertreter bei der Sitzung, Ayatollah Muhammed Ali Tashiri.

    „Der russische außenpolitische Kurs ist im Unterschied zu vielen westlichen Ländern von den USA unabhängig. Unter anderem darin, was Probleme der islamischen Welt - Palästinas und Irans - betrifft“, betonte er.

    Ihm zufolge ist die Position Russlands zu diesen Fragen objektiver. Das eröffne für Russland die Perspektiven der Zusammenarbeit mit der islamischen Welt.

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