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    Tadschikistan: Prozess gegen mutmaßliche islamische Terrorputschisten aus Usbekistan

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    DUSCHANBE, 08. Februar (RIA Novosti). In der zentralasiatischen Republik Tadschikistan hat am Donnerstag ein Gerichtsprozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder der verbotenen „Islamischen Bewegung von Usbekistan“ begonnen.

    Wie der Vorsitzende Richter Machmud Aschurow gegenüber RIA Novosti mitteilte, sitzen die Männer wegen des Verdachts von Terrorismus, Extremismus und illegalem Waffenbesitz auf der Anklagebank. Auch werde ihnen der Aufbau einer kriminellen Vereinigung, Grenzverletzung und Dokumentenfälschung vorgeworfen.

    Alle sieben Angeklagten wurden im Juli 2006 im tadschikischen Chudschand festgenommen. Bei ihnen wurden Waffen, viel Agitationsmaterial sowie gefälschte Papiere gefunden. Laut den Ermittlern haben die Männer für einen Umsturz in Tadschikistan und für die Gründung eines islamischen Kalifats geworben. „Wenn die Schuld der Angeklagten bewiesen wird, droht ihnen eine Haftstrafe von 15 bis 20 Jahren“, teilte Aschurow mit.

    Im vergangenen Jahr wurden in Tadschikistan nach Angaben des Innenministeriums 23 Mitglieder der „Islamischen Bewegung von Usbekistan“ verhaftet. Behörden fahnden derzeit nach Anführern dieser Organisation.

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