05:09 19 Februar 2018
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    Münchner Konferenz: Russland legt Schwergewicht auf mehrpolige Weltordnung

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    Russland wird bei der 43. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik das Schwergewicht auf die Notwendigkeit legen, im 21. Jahrhundert eine mehrpolige Weltordnung zu schaffen.

    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Russland wird bei der 43. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik das Schwergewicht auf die Notwendigkeit legen, im 21. Jahrhundert eine mehrpolige Weltordnung zu schaffen.

    Das betonte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Michail Kamynin, in einem Interview mit RIA Novosti.

    Die russische Seite beabsichtige, in München den Hauptakzent auf die Alternativlosigkeit einer mehrpoligen Weltordnung im 21. Jahrhundert zu setzen, die auf der Grundlage der Prinzipien der kollektiven und für alle gleichen Sicherheit und auf der Festigung der systembildenden Rolle der UNO sowie der Vorrangstellung des Völkerrechts in den zwischenstaatlichen Beziehungen beruhe, sagte Kamynin.

    Ihm zufolge werde der Kurs auf die weitere Stärkung der Position Russlands in der Welt und ihrer Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der globalen und regionalen Stabilität bekräftigt.

    Laut dem Außenamtssprecher ist die Münchner Konferenz in den letzten Jahren zu einem der repräsentativsten Foren zur Erörterung aktueller Probleme der Sicherheitspolitik geworden.

    Wie die Veranstalter informierten, nehmen der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Konferenz teil.

    Ein zentrales Ereignis des bevorstehenden Forums wird laut Dr. Horst Teltschik, einem der Organisatoren des Forums, die Verleihung der Friedensmedaille der Münchner Konferenz an den hohen EU-Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, sein.

    An der Konferenz, die am 9./10. Februar unter dem Motto „Globale Krisen - Globale Verantwortung“ stattfindet, nehmen mehr als 250 Staatsleute, Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus über 40 Ländern teil.