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    Vizechef des Präsidialamtes: „Franklin Roosevelt ist ideologischer Verbündeter Russlands

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    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Der einstige US-Präsident Franklin Roosevelt sei ein ideologischer Verbündeter Russlands im 21. Jahrhundert.

    Das erklärte der Vizechef des russischen Präsidialamtes, Wladislaw Surkow, am Donnerstag auf einer Konferenz anlässlich des 125. Geburtstages des 32. US-Präsidenten in Moskau.

    „Im 20. Jahrhundert war Roosevelt unser militärischer Verbündeter. Im 21. Jahrhundert ist er unser ideologischer Verbündeter“, betonte er. Roosevelt habe die Demokratie „nicht als Dekoration für die Schauspiele von Oligarchen und der Bürokratie, sondern als die Macht und den Willen des Volkes betrachtet“.

    „Roosevelt wollte unsere Zukunft so sehen, und wir leben in dieser Zukunft“, fuhr Surkow fort. „Es ist eine große Frage, ob er gewonnen hat oder wir. Meines Erachtens haben wir gewissermaßen gewonnen, gewissermaßen aber noch nicht“.

    „Die Demokratie ist nicht der Kommunismus, der ein für allemal gebaut werden kann“, fuhr der hochrangige Beamte fort. „Sie ist kein Fakt, sondern ein Prozess“.

    „Nach Einschätzung Roosevelts verliert die Demokratie dort, wo etwas Ungerechtes passiert, wo gegen das Gesetz verstoßen wird. Sie gewinnt aber jeden Tag dort, wo die Menschen die Gerechtigkeit erringen und wo ihr materieller Wohlstand wächst“, so Surkow.

    „Russland geht allmählich in der richtigen Richtung“, stellte er fest und ergänzte, dass nicht alle Kräfte sich das gefallen ließen.

    Franklin Delano Roosevelt war der einzige US-Präsident, der vier Mal in Folge gewählt wurde.

    Roosevelt hatte die führende Rolle bei der Überwindung der Folgen der „Großen Depression“ der 1930er Jahre gespielt.

    Zu seinen größten Verdiensten gehört die Gründung der Vereinten Nationen.

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