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    Surkow: Putin muss nach Roosevelts Beispiel die Macht zur Krisenüberwindung einsetzen

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    Die USA der Franklin-Roosevelt-Zeit und das moderne Russland haben viele gemeinsame Züge.

    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Die USA der Franklin-Roosevelt-Zeit und das moderne Russland haben viele gemeinsame Züge.

    Das erklärte der Vizechef des russischen Präsidialamtes, Wladislaw Surkow, am Donnerstag auf einer Konferenz anlässlich des 125. Geburtstages des 32. US-Präsidenten in Moskau.

    „Genauso wie einst Roosevelt, muss Präsident Putin heutzutage die administrative Verwaltung stärken und das Potenzial der Präsidialmacht maximal einsetzen, um die Krise zu überwinden“, betonte er.

    Surkow verwies darauf, dass die US-Bevölkerung der Roosevelt-Zeit ungefähr der Bevölkerung des heutigen Russlands gleich gewesen und dass das US-amerikanische BIP Ende der 1920er Jahre um nahezu 50 Prozent gesunken sei.

    „In den ersten drei Jahren der ‚Großen Depression’ fielen die Einkommen der US-Bevölkerung nahezu auf die Hälfte. Im Russland der 1990er Jahre hielt sich nahezu die Hälfte der Menschen für arm“, fuhr der hochrangige Beamte fort.

    „Die Ideen und Emotionen, die gegenwärtig unsere Gesellschaft in Schwung bringen, stimmen mit den Ideen und Emotionen überein, die damals Amerika bewegten“, so Surkow.

    Vor dem Machtantritt Roosevelts sei das größte Problem der Vereinigten Staaten „der Zustand des Bewusstseins der Gesellschaft“ gewesen, „in dem eine degenerative Zukunftssicht erschreckende Dimensionen erreichte“, so der Vizechef des Präsidialamtes.

    Roosevelt habe seine Gegner nach folgenden Merkmalen bestimmt: Finanzmoratorium, Spekulationskapital und zügellose Bankressourcen, ergänzte er.

    Franklin Delano Roosevelt hatte die führende Rolle bei der Überwindung der Folgen der „Großen Depression“ der 1930er Jahre gespielt.

    Zu seinen größten Verdiensten gehört die Gründung der Vereinten Nationen.

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