02:01 26 September 2017
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    Russlands Außenminister wirft westlichen Medien Kampagne gegen Russland vor

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht keine Verschlechterung des Verhaltens westlicher Politiker zu Russland, konstatiert aber eine schlechtere Einstellung westlicher Medien gegenüber Moskau.

    „Was die westlichen Politiker betrifft, die mit uns zu tun haben, so habe ich keine Verschlechterung der Beziehung zu Russland bemerkt. Anders ist es bei der Presse“, sagte der russische Außenamtschef am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehkanal TVZ.

    „Wenn wir auch keine Anhänger der Verschwörungstheorie sind, worauf wir wiederholt verweisen, sehe ich darin dennoch irgendeine Kampagne“, fuhr Lawrow fort.

    Nach seiner Meinung „hat sich diese Kampagne verstärkt, als Russland zu erstarken anfing und finanziell unabhängig wurde“.

    „Je stärker wir werden, umso stärker wird der Wunsch derjenigen, die uns daran hindern wollen“, folgerte der russische Außenminister. „Darauf ist auch die Kampagne zurückzuführen, die uns Spannungen bereiten und uns reizen soll“, sagte Lawrow. Er betonte: „Wir lassen uns davon nicht hinreißen.“

    In einem Kommentar zu den Ergebnissen einer Meinungsumfrage, denen zufolge die russischen Bürger Georgien als das feindlichste Land bezeichneten, sagte Lawrow: „Fragen werden oft in einer solchen Form gestellt, dass es für einen einfachen Menschen kaum verständlich ist, dass es nicht um Georgien, sondern um die georgische Führung geht.“

    Der Minister betonte: „Wenn die Frage, die Einstellung zum georgischen Volk darzulegen, deutlich formuliert wäre, würde das Ergebnis - und ich bin mir dessen sicher - zweifellos zugunsten der weiteren Entwicklung der Freundschaft mit diesem uns sehr nahen Volk ausfallen, mit dem wir kulturell und historisch eng verbunden sind.“

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