22:05 20 September 2017
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    Trotz Drohungen gegen Iran: Ahmedinedschad hält am Atomprogramm fest

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    Ungeachtet der Forderung der Weltgemeinschaft, die Urananreicherung auszusetzen, werde Iran sein Nuklearprogramm zu friedlichen Zwecken weiterführen, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

    TEHERAN, 26. Februar (RIA Novosti). Ungeachtet der Forderung der Weltgemeinschaft, die Urananreicherung auszusetzen, werde Iran sein Nuklearprogramm zu friedlichen Zwecken weiterführen, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

    „Heute beherrschen wir die Technologie der Produktion von Kernbrennstoff - die Drohungen sowie der Druck von den Feinden werden den Fortschritt des iranischen Volkes nicht stoppen“, sagte er am Sonntag.

    Dabei hob der Präsident hervor, dass sich die Motive der Gegner des iranischen Nuklearprogramms nicht auf die Urananreicherung, sondern auf die Fähigkeit der Nutzung moderner Technologien beziehen.

    „Der Trend der Entwicklung und des Fortschritts wird sich fortsetzen. Es wird keinen Stopp und keinen Rückwärtsgang geben“, betonte Ahmadinedschad.

    „Das iranische Volk hat keine Angst vor Druck und Drohungen. Wir treten für einen Dialog und Pragmatismus ein“, fügte er hinzu.

    Am vergangenen Freitag wurde der Bericht des Generaldirektors der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Muhammed ElBaradei dem UN-Sicherheitsrat offiziell vorgelegt.

    Der IAEO-Chef teilte mit, dass Iran die Forschungsarbeiten an der Urananreicherung nicht nur fortsetze, sondern auch versuche, die Kapazitäten des unterirdischen Komplexes in Natans zu erweitern, in dem sich Gaszentrifugen für Urananreicherung befänden.

    Die sechs Vermittler (die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) werden am heutigen Montag in London auf der Ebene der Vizeaußenminister eine Sitzung durchführen, in der weitere Handlungen gegenüber Teheran bestimmt werden.

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