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    Islamische Staaten für Lösung des Palästina-Problems auf Grundlage von UN-Resolutionen

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    Die Außenminister von sieben islamischen Staaten, die zu einem Treffen in Pakistan zusammengekommen sind, haben erklärt, dass das Palästina-Problem ein zentrales und besonders empfindliches Problem des Nahen Ostens sei und in kürzester Frist gelöst werden müsse.

    ISLAMABAD, 26. Februar (RIA Novosti). Die Außenminister von sieben islamischen Staaten, die zu einem Treffen in Pakistan zusammengekommen sind, haben erklärt, dass das Palästina-Problem ein zentrales und besonders empfindliches Problem des Nahen Ostens sei und in kürzester Frist gelöst werden müsse.

    Das teilte der pakistanische Außenminister Khurshid Mehmood Kasuri am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Islamabad mit.

    An dem Treffen beteiligten sich die Außenminister von Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten, der Türkei, Malaysia, Indonesien und Jordanien sowie der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu.

    „Die Minister erklärten ein weiteres Mal den allgemeinen Standpunkt, dass das Palästina-Problem auf der Grundlage der UN-Resolutionen sowie der arabischen Friedensinitiative und anderer Initiativen gelöst werden muss, die die Notwendigkeit der Bildung eines Palästinensischen Staates mit der Hauptstadt in Ostjerusalem anerkennen“, teilte Kasuri Journalisten mit.

    Die Außenminister der sieben islamischen Staaten riefen das palästinensische Volk zur Einheit auf und begrüßten die Bildung einer palästinensischen Regierung der nationalen Einheit.

    Sie riefen auch die Weltgemeinschaft auf, Palästina wirtschaftliche Hilfe zu erweisen.

    Die Teilnehmer des Treffens brachten ihre Besorgnis um die Fortsetzung der Gewalt im Irak zum Ausdruck. Sie erklärten auch eine tiefe Beunruhigung über die Spannungen um das iranische Nuklearprogramm und drückten die allgemeine Meinung aus, dass dieses Problem auf diplomatischem Wege, durch Dialog und Verhandlungen, gelöst werden müsse.

    Die Konferenz in Islamabad wurde auf Vorschlag des pakistanischen Präsidenten, General Pervez Musharraf, einberufen. Er ergriff die Initiative zur Vereinigung einflussreicher islamischer Staaten für eine „gemeinsame und selbständige“ Suche nach Wegen zur Lösung der Probleme der islamischen Welt.

    Dieses Treffen wurde zu einem Teil der Vorbereitung auf den Gipfel der Spitzenvertreter von sieben einflussreichen islamischen Staaten, das demnächst in Mekka (Saudi-Arabien) stattfinden soll.

    Der pakistanische Präsident unternahm unlängst eine Reise durch eine Reihe von islamischen Staaten, bei der er ihre Spitzenvertreter aufrief, sich „im Namen der Interessen der Umma (islamische Gemeinschaft)“ zu vereinigen. „Wir müssen erreichen, dass wir all unsere Probleme selbst lösen“, sagte Musharraf.

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