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    "Gerechtes Russland": Mironow wird nicht an Präsidentenwahlen 2008 teilnehmen - Mehr

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    SANKT PETERSBURG, 26. Februar (RIA Novosti). Der Vorsitzende des Föderationsrates und der Partei "Gerechtes Russland", Sergej Mironow, hält für seine wichtigste Aufgabe die Bildung einer einflussreichen Dumafraktion.

    Deshalb will er nicht an den Präsidentenwahlen im Jahr 2008 als Kandidat teilnehmen. Das teilte er am Montag in einem Pressegespräch in Sankt Petersburg mit, wo ein außerordentlicher Parteitag von "Gerechtes Russland" stattfindet.

    Bevor man im Namen seiner Partei für den Posten des Staatsoberhauptes kandidiere, müsse man zunächst die Dumawahlkampagne durchstehen, betonte der Oberhauschef.

    „Nachdem sehr viele unserer Kandidaten gewählt worden sind und wir eine Fraktion gebildet haben, ohne die sich kein einziger Gesetzentwurf in der Staatsduma behandeln lässt, werden wir über Ihre Frage nachdenken“, sagte Mironow zu einem Reporter.

    Ferner informierte er, dass kurz vor den Dumawahlen ein weiterer Parteitag stattfinden werde, bei dem das Wahlprogramm von "Gerechtes Russland" gebilligt werden solle.

    Die Partei "Gerechtes Russland" war vor etwa vier Monaten durch den Zusammenschluss der Russischen Partei der Rentner, der Partei des Lebens und der Partei „Rodina“ („Heimat“) entstanden.

    "Gerechtes Russland" will am 11. März an den regionalen Wahlen in allen 14 Regionen des Landes teilnehmen, in denen an diesem Tag die Wahlen stattfinden.

    „Leider wurde der Vereinigungsprozess in manchen Regionen, wo im März die Wahlen stattfinden werden, vor dem Start der Wahlkampagne noch nicht vollzogen“, erklärte Mironow in seiner Rede vor den Teilnehmern des Parteitags. Er präzisierte, dass es sich um die Gebiete Moskau, Nischni Nowgorod und Tscheljabinsk sowie die Region Perm handele. „Alle Kaderfragen wurden aber bereits gelöst“, ergänzte der Parteichef.

    "Gerechtes Russland" habe regionale Abteilungen in 81 Mitgliedern der Föderation, teilte er mit.

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