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    Präsidentenwahlen: „Einheitliches Russland“ wird Putins Kandidaten unterstützen

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    RIO DE JANEIRO, 26. Februar (RIA Novosti). Der Kandidat für den Posten des Präsidenten Russlands, den Wladimir Putin unterstützen wird, darf auch mit der Unterstützung der Partei „Einheitliches Russland“ rechnen.

    Das erklärte der Vizevorsitzende der Staatsduma und Mitglied des Höchsten Parteirates, Wladimir Pechtin, am Montag in einem Interview für RIA Novosti in Rio de Janeiro.

    Diese Angelegenheit soll ihm zufolge zu einem der Themen des für Ende September bzw. Anfang Oktober geplanten Parteitags von „Einheitliches Russland“ werden. „In erster Linie werden wir dabei über unsere Kandidaten für die Staatsduma beraten. Das andere Thema, zu dem höchstwahrscheinlich verschiedene Initiativen geäußert werden, werden die Präsidentenwahlen sein“, so der Abgeordnete.

    Zu den Favoriten des künftigen Wahlkampfes zählte Pechtin die beiden Ersten Vizepremiers, Dmitri Medwedew und Sergej Iwanow, die sich jetzt nach seinen Worten „im absoluten Gleichgewicht befinden.“ Sie seien keine Minister und damit „durch keine Faktoren belastet, die sie im Wahlkampf hindern würden“, betonte er. Iwanows Abberufung aus dem Amt des Verteidigungsministers und Beförderung zum Ersten Vizepremier sei „ein Beweis dafür, dass der Präsident mit diesen beiden Personen rechnet.“

    Nach den Wahlen wird nach Einschätzung des Parlamentariers eine maximale Vereinigung der politischen Parteien zur Unterstützung des neuen Präsidenten erforderlich sein, solange er keine Autorität in der Welt gewonnen hat.

    Präsident Wladimir Putin hatte am 1. Februar erklärt, dass er keinen konkreten gewünschten Nachfolger in Sicht habe.

    „Ich habe schon mehrmals erklärt: es wird keinen konkreten Nachfolger, sondern mehrere Kandidaten für den Posten des Präsidenten Russlands geben“, sagte er auf seiner großen Pressekonferenz im Kreml.

    „Ich bin stolz darauf, Bürger Russlands zu sein, und behalte mir natürlich das Recht vor, meine Wahl zu äußern. Ich werde das aber erst während der Wahlkampagne tun“, ergänzte der Staatschef.

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