18:38 20 September 2017
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    Russlands Ministerpräsident Fradkow reist am Dienstag zu Besuch nach Japan

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Der russische Ministerpräsident Michail Fradkow reist an diesem Dienstag zu einem zweitägigen offiziellen Besuch nach Japan.

    Nach Angaben der Pressestelle des Kabinetts in Moskau ist eine Audienz bei Kaiser Akihito geplant. Zudem wird Fradkow mit Ministerpräsident Shinzo Abe sowie mit dem Vorsitzenden des Repräsentantenhauses des Parlaments und der Führung der Föderation der Wirtschaftsorganisationen Japans verhandeln.

    Während des Besuchs sollen mehrere kommerzielle und Regierungsdokumente unterzeichnet werden. Hauptthema der Gespräche soll die Förderung der Kooperation beider Länder in Handel und Wirtschaft sein. Territorialprobleme stehen nicht auf der Tagesordnung.

    "Wir gehen davon aus, dass das nicht geregelte Territorialproblem und der fehlende Friedensvertrag keine Hindernisse für einen Ausbau der handelspolitischen und ökonomischen Kooperation auftürmen", sagte ein Vertreter der Regierung in einem Journalistengespräch.

    Der russischen Delegation gehören Industrie- und Energieminister Viktor Christenko, Verkehrsminister Igor Lewitin, Informationsminister Leonid Rejman, Vertreter des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel und des Agrarministeriums, der Chef der russischen Atombehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, der Leiter des Föderalen Zolldienstes, Andrej Beljaninow, der Bevollmächtigte des Präsidenten im Fernöstlichen Föderationsbezirk, Kamil Ischakow, sowie die Gouverneure der Region Primorje sowie der Gebiete Sachalin und Kamtschatka an.

    Fradkow nimmt auch eine repräsentative Abordnung russischer Geschäftsleute mit nach Japan, darunter den Vize-Vorstandschef des Gaskonzerns Gasprom Alexander Ananenkow, BasEL-Chef Oleg Deripaska, den Vorsitzenden der Außenwirtschaftsbank Vnesheconombank, Wladimir Dmitrijew, den Generaldirektor der SeverStal-Avto AG, Wadim Schwezow, den Präsidenten von TransTeleKom, Sergej Lipatow, sowie den Präsidenten des Russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes, Alexander Schochin.

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