21:55 23 September 2017
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    Irak-Gespräche: USA sollen sich zu Verhandlungen mit Iran und Syrien bereit erklärt haben

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    Die Administration von US-Präsident George W. Bush hat sich bereit erklärt, mit Syrien und Iran Verhandlungen über eine Stabilisierung im Irak zu führen, berichtet am Dienstag die Zeitung "Washington Post".

    WASHINGTON, 27. Februar (RIA Novosti). Die Administration von US-Präsident George W. Bush hat sich bereit erklärt, mit Syrien und Iran Verhandlungen über eine Stabilisierung im Irak zu führen, berichtet am Dienstag die Zeitung "Washington Post".

    Dem Bericht zufolge willigten die USA in eine internationale "Bagdader Konferenz" ein, die Anfang März zustande kommen soll. Die irakische Regierung könne schon am heutigen Dienstag die Durchführung der Konferenz bekannt geben.

    Zu der Konferenz wird die irakische Regierung voraussichtlich die fünf Veto-Mächte des UN-Sicherheitsrats (Russland, USA, Frankreich, Großbritannien und China) sowie alle Nachbarstaaten des Irak einladen, so "Washington Post".

    Zuerst werden an den Gesprächen die Botschafter der erwähnten Staaten teilnehmen. Wenn die erste Verhandlungsrunde erfolgreich verlaufen sollte, werden die Gespräche im April auf der Ebene der Außenminister fortgeführt.

    Washington betrachtet die Konferenz keinesfalls als Beginn von Direktverhandlungen mit dem Iran und Syrien. Ein Sprecher des US State Departments teilte gegenüber der "Washington Post" mit, dass bilaterale Gespräche mit syrischen und iranischen Unterhändlern am Rande der Konferenz in Bagdad unwahrscheinlich seien.

    Allerdings haben Teheran und Damaskus ihre Teilnahme an der Konferenz offiziell noch nicht bestätigt.

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