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    Atomstreit: Iran sieht Urananreicherung als legitimes Recht an

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    Als illegitim hat der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki die Forderung nach einer Einstellung der Urananreicherung bewertet.

    TEHERAN, 27. Februar (RIA Novosti). Als illegitim hat der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki die Forderung nach einer Einstellung der Urananreicherung bewertet.

    „Das geforderte Moratorium über die Urananreicherung ist rechtswidrig, diese Forderung beruht auf einer falschen politischen Strategie“, zitieren iranische Medien den Minister. „Ein solches Moratorium wird es nie geben.“ Die Islamische Republik habe nicht vor, auf ihre legitimen Rechte zu verzichten.

    „Iran ist zu Verhandlungen über Garantien, dass sein Nuklearprogramm nicht vom zivilen Charakter abweicht, sowie über Mechanismen zur Festigung des nuklearen Nichtweiterverbreitungabkommens bereit“, fügte der Minister hinzu.

    Laut dem am 23. Februar veröffentlichten Bericht des IAEO-Generalsekretärs Mohammad El Baradei verweigert Iran die Umsetzung der Uno-Resolution 1737 vom 23. Dezember 2006, in der Teheran aufgefordert wird, die Urananreicherung auszusetzen.

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